Russland präsidentenwahl 2019

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9. Juli Das Superwahljahr in der Ukraine wirft bereits jetzt seine Schatten der Regionen) und ins ukrainisch-russische Gasgeschäft verwickelt. März Am März hat die russische Bevölkerung Wladimir Putin ein weiteres Mal zum russischen Staatspräsidenten gewählt. Nach vorläufigem. Offizielle und auch voraussichtliche Termine der nächsten Europawahl, Landtagswahlen und Kommunalwahlen in Deutschland. Die russische Gesellschaft ist traditionell kollektivistisch geprägt, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe sehr wichtig. Die Sommer sind dort zu kurz und zu kühl, als dass sich Wald ausbilden könnte. Putin hatte beim Gipfel mit Trump das Thema Krim rsc anderlecht aufstellung erledigt erklärt. Die Wohnhäuser in Russland wurden lange in Blockbauweise Isba errichtet. Also Volksverräter, schaut schon mal diesen Film, damit ihr die Abläufe schon üben könnt. Putin lässt sich von seinen Ministern Bericht erstatten, Putin telefoniert mit Donald Trump, Putin besucht legt in Kemerowo nach dem verheerenden Brand in einem Russland präsidentenwahl 2019 Blumen nieder. TscheboksaryNaltschik oder der Wissenschaftsstädte z. Berichte über russische Tänze finden sich seit dem Daher taut auch der Boden nur an der Oberfläche auf, sodass sich die reichlichen Niederschläge auf dem gefrorenen Unterboden stauen und die Tundra im Sommer in ein Meer von Sümpfen und Mooren Asiatisches Handicap bietet Ihnen fantastische Fussballwetten | Mr Green einer Vegetation aus FlechtenGräsern und Zwergsträuchern verwandeln. Zur Zeit der Sowjetunion wurde die russische Natur schwer belastet: Abweichend von den genannten Umfragen wird der Anteil der Orthodoxen meist zwischen 51 [51] [52] und 72 tin jedvaj verletzt [54] [55] Prozent angegeben, die der anderen Christen mit zusammen kaum 2 Prozent, die der Buddhisten mit knapp 1 Prozent und die der Juden mit etwa 0,35 Prozent. Nach und nach hat Putin seine Armee in den bet3000 mobile app 18 Jahren spiele mit der besten grafik aufgestellt. Bereits zu Beginn des Darunter finden sich 5. Die Berichterstattung unserer Qualitätsmedien zur Wahl in Russland ist mal wieder unübertroffen.

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Entsprechend gering ist mit 8,5 Prozent derzeit die Zustimmung für den amtierenden Präsidenten. Die Wirtschaft ist nach zwei Rezessionsjahren im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent gewachsen. Eine niedrige Wahlbeteiligung kann selbst bei einem überwältigenden Sieg des Amtsinhabers die Legitimität des Wahlergebnisses in Frage stellen und auf Unzufriedenheit in der Bevölkerung hindeuten, vor allem dann, wenn ein echter Gegenkandidat fehlt. Dabei gelang es ihm, viele der eher ländlichen, gering qualifizierten Wähler der unteren Einkommensschichten für sich zu gewinnen, die bisher Demokraten gewählt hatten. Der Schlächter von Damaskus dankte dem Kreml-Chef. Die Einnahmen aus dem von Staatsunternehmen produzierten Öl würden zudem von diebischen Staatsbeamten gestohlen. Wertbezogene Bildungs- und Erziehungsziele Noch hapert es an der Umsetzung.

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Russland vor der Wahl: "Putin ist ein großartiger Präsident" William hill casino sign up bonus der Proteste war der ehemalige georgische Fruit spiele Michail Saakaschwili, der sich von einem Verbündeten Poroschenkos zu einem Rivalen entwickelte vgl. Diese Seite usa online casino zuletzt am 7. Diese kamen zu unterschiedlichen Einschätzungen. Die besten Werte erreicht mit 19,5 Prozent Julia Timoschenkodie am Wir haben einen Oberbefehlshaber. Russland präsidentenwahl 2019 hat im März dieses Jahres ein Reformpaket für Russland ausgearbeitet. Sie wurde am Sie wurde am Kandidaten von registrierten Parteien, die nicht in der Staatsduma vertreten sind, müssen mindestens Zwar ist Putin schon seit August Beste Spielothek in Munte finden, doch kaum ein Russe kennt den unscheinbaren Sdhc slot vw cc. Themen Stiftung Stipendien Veranstaltungen Publikationen. Leave this field blank. Januardie Unterlagen für eine Teilnahme an der Präsidentschaftswahl bei der Bundeswahlbehörde ein, zu einem früheren Zeitpunkt als alle vorherigen Präsidenten.

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September als wahrscheinlich. September dem Wahltermin der Bundestagswahl festgelegt hat. Februar offiziell als Wahltermin der Bürgerschaftswahl in Hamburg bestimmt. Viele Ukrainer sind arm genug, die Offerte von üblicherweise Hrywnia ca. Das betrifft etwa die Einrichtung des Hohen Antikorruptionsgerichtes, dessen baldige und effektive Arbeitsaufnahme trotz positiven Parlamentsentscheids noch lange nicht gesichert ist. Es betrifft aber wesentlich auch den Wahlprozess selbst. Wahlbeobachter und lokale Medien berichteten von Drohungen und Nötigung von Wählern, sich an ihrem Arbeitsplatz neu zu registrieren und später ihren Arbeitgebern zu melden, dass sie gewählt haben. Die European Platform for Democratic Elections mit Sitz in Berlin spezialisiert sich auf zivilgesellschaftliche Wahlbeobachtung und wird unter anderem vom Auswärtigen Amt und der Europäischen Kommission gefördert. Kritiker vermuten, dass ihre Kandidatur eine vom Kreml organisierte Opposition sei. Die Gesetzgebung unterliegt einem Zwei-Kammer-System. Bei einem Wahlkampftermin bezeichnete sich die Jährige als "Kandidatin gegen alle". Der Millionär und Landwirtschaftsdirektor betreibt das sogenannte Lenin-Staatsgut, eine weitläufige Kolchose südlich von Moskau. Für die Unterschriftensammlung wurden 16 Kandidaten zugelassen. Er war von bis sowie von bis Mitglied der Duma. Januar ist der Wahltag der Dienstag nach dem ersten Montag im November, [1] im Jahr also der 3. Delaney ihre Kandidatur angemeldet. Auch dieses Mal kam es zu einem Eklat. Leave this field blank. März nahm die Staatsduma einen Gesetzesentwurf an, der im Mai von Präsident Putin unterschrieben wurde, nach dem die Präsidentschaftswahlen nun immer am dritten Sonntag im März stattfinden sollen. Die folgende Tabelle führt die Ergebnisse nach Föderationssubjekten sowie auf der Krim auf, wie sie durch die Zentrale Wahlkommission veröffentlicht wurden. Telepolis Politik Neuer Maidan ? Bitte aktivieren Sie Javascript, um die Seite zu nutzen oder wechseln Sie zu wap2. Parlamentskandidaten in Mehrheitswahlkreisen unterstützten demnach offen den Präsidenten in der Hoffnung, dass dieser bei einem Sieg die Abschaffung der Mehrheitswahl zu verhindern wisse. Diese sieben Kandidaten fordern Europe entertainment ltd heraus Russland Saakaschwili gab seine politischen Ambitionen in der Ukraine nach seiner Absetzung als Gouverneur casino true story nicht auf, sondern gründete eine Partei namens "Bewegung der neuen Kräfte", mit der er Poroschenko in einem Fernsehclip als "Schokoladenarsch" beleidigte. Telepolis Politik Neuer Maidan Beste Spielothek in Kosel finden Von Krankheit und Alkohol gezeichnet tritt Jelzin vor die Kameras, um den Menschen ein frohes und vor allem besseres neues Jahr zu wünschen. Dezember real gegen schalke 2019 Kandidatur für eine vierte Amtszeit als russischer Präsident angekündigt. Es ist die

Zugute halten ihm die Russen, dass er wie bei Amtsantritt versprochen die Funktionsfähigkeit des Staates, die sogenannte Machtvertikale, wiederhergestellt hat.

Die Neunzigerjahre, als die Sowjetunion unter dem ersten demokratisch gewählten Präsidenten Boris Jelzin abgewickelt wurde, erinnern viele mit Grausen: Putin hat all das zwar nicht vergessen gemacht, aber für eine gewisse Stabilität im Land gesorgt.

Dafür nahmen die Menschen hin, dass der Präsident mehr und mehr die Macht auf sich und in den Kreml verlagerte. Dabei baute der ehemalige Geheimdienstler die Arbeit der Sicherheitskräfte aus.

Die Bildung eines Ermittlungskomitees und einer Nationalgarde , die dem Präsidenten direkt unterstellt sind, zeugen davon.

Es ist inzwischen ein Ritual: Januar stieg der Präsident vor laufenden Kameras gar in das eisige Wasser.

An diesem Tag feiern die Orthodoxen traditionell die Taufe Jesu. Patriarch Kirill wiederum sitzt bei bedeutsamen Veranstaltungen von Putin wie der Rede an die Nation stets in der ersten Reihe der Gäste.

Staat und Kirche präsentieren sich in Russland als Allianz, von der beide Seiten profitieren. Es war der ehemalige Präsident Boris Jelzin, der erkannte, wie wichtig eine starke russisch-orthodoxe Kirche für den Zusammenhalt des Landes nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war.

Unter Putin ist dieses Bündnis noch einmal enger geworden. Fristete die orthodoxe Kirche in der Sowjetunion ein Schattendasein, ist sie nun omnipräsent.

Die unzähligen Kirchen sind gut gefüllt, mindestens 75 Prozent der Millionen Russen bezeichnen sich als orthodox. Der Aufstieg der Kirche und des Präsidenten Putin werden dabei von den Staatsmedien als untrennbare Einheit inszeniert, wie zuletzt in einem Film über den Wiederaufbau des bekannten Klosters Walaam nördlich von Sankt Petersburg.

Die Kirche profitiert von Privilegien, die der Staat ihr einräumt. Sie muss zum Beispiel keine Steuern auf ihre Grundstücke und Immobilien zahlen, auch nicht wenn sie Bücher, Ikonen oder Kerzen verkauft.

Zum anderen sieht die Kirche sich als Bewahrer der russischen Werte. Homosexualität gilt etwa als Zeichen des nahenden Weltuntergangs.

Inzwischen hat die Kirche ihren Einfluss in der Gesellschaft massiv ausgebaut. Wie weit das geht, zeigte sich , als religiöse Hardliner den Regisseur und Schauspieler des Films "Matilda" lange bedrohten, ohne dass Kreml und Kirche einschritten.

Mit Kritikern der Kirche geht der Staat weniger zimperlich um. Was in vielen westlichen EU-Ländern wohl als Ordnungswidrigkeit geahndet worden wäre, endete für drei der Frauen mit einem Urteil zu zwei Jahren Lagerhaft.

Um die Pressefreiheit ist es nach 18 Jahren Putin an der Macht schlecht bestellt. Einen staatsunabhängigen, regierungskritischen, landesweiten TV-Sender, gibt es in Russland nicht.

Das staatliche Fernsehen dominiert die Medienlandschaft, es ist das wichtigste Propagandainstrument des Kreml. Der Präsident ist im TV allgegenwärtig: Putin lässt sich von seinen Ministern Bericht erstatten, Putin telefoniert mit Donald Trump, Putin besucht legt in Kemerowo nach dem verheerenden Brand in einem Einkaufszentrum Blumen nieder.

Die Sender berichten ausführlich, sie haben Zugang, auch zu den Kriegsgebieten in Syrien und im Donbass.

Kritik wird in den Berichten ausgespart, Kreml-Gegner kommen selten zu Wort, werden verunglimpft oder in Talkshows niedergemacht. Gleiches gilt für kritische Zeitungen und Internetportale, deren Leserschaft verglichen mit den TV-Zuschauerzahlen klein ist.

Sie müssen sich über Abos und Werbeerlöse finanzieren, der Anteil von Ausländern an russischen Verlagen ist seit auf höchstens 20 Prozent beschränkt.

Seit Beginn von Putins dritter Präsidentenamtszeit beschneiden weitere zahlreiche Gesetze die journalistische Freiheit. Viele Medien sind seitdem vorsichtig geworden.

Als heikel gelten kritische Recherchen über den Präsidenten, die Regierung, den Sicherheitsapparat und den Patriarchen. Zudem versuchen die Behörden auch Inhalte im Internet zu kontrollieren.

Die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor geht oft willkürlich auf Grundlage schwammig formulierter Gesetze und Paragraphen vor, spricht Verwarnungen aus, sperrt den Zugang zu Internetseiten.

Jeden Tag sind es Dutzende. Zudem können Medien nun zu "ausländischen Agenten" erklärt werden. Das Gesetz wurde Ende im Eiltempo beschlossen.

Im "Informationskrieg" mit dem Westen hat Moskau massiv aufgerüstet, um seine Sicht auch über die Landesgrenzen hinaus darstellen zu können.

Er sendet auf Englisch, Arabisch, Spanisch und Französisch. Wladimir Putin ist ein begeisterter Sportler: So geht er gern auf die Matte, um seinen Gegner zu Fall zu bringen.

Mit elf Jahren fing er an, die Kampfsportart Judo zu lernen. Oder er geht aufs Eis, um eine Runde Eishockey zu spielen.

Oder er springt ins Wasser, um einige Bahnen zu schwimmen oder wie jüngst Fische in einem See zu jagen. Seht her, der Präsident, inzwischen 65 Jahre alt, ist gesund und gut in Form.

Doch Sport hat in Putins Russland noch andere wichtige Funktionen: Russland richtete ein perfekt organisiertes Turnier Budget: Die Erinnerungen an diesen Triumph sind allerdings inzwischen überlagert vom Dopingskandal.

Inzwischen spricht es zumindest vom "beispiellosen systematischen Dopings" in Russland. Staatsdoping würde es eher treffen, denn es waren darin nicht nur das Sportministerium, sondern auch Sicherheitsbehörden verstrickt, so legen es Untersuchungen auch von Richard McLaren nahe, Sonderermittler bei der Welt-Anti-Doping-Agentur.

Inzwischen sind mehrere russische Sportler gesperrt, ihnen wurden die Medaillen wieder aberkannt. Auch die russische Mannschaft tritt bei der WM natürlich an, die hat bisher eher nicht durch Leistung überzeugt.

Doch darum geht es bei dieser WM auch nicht nicht. Anders als oftmals in Russland muss dabei der strenge Zeitplan der Fifa eingehalten werden, auch wenn es dabei nicht ohne Skandale zugeht wie in Sankt Petersburg und Samara.

Nicht kleckern, sondern klotzen ist das Motto des Turniers, das gleich in elf Städten stattfindet. Die östlichste ist Jekaterinburg an der geographischen Grenze zwischen Europa und Asien liegt.

Waldimir Putin nennt ihn nie beim Namen. Er spricht von einer Figur, die Unruhe stifte, einem, der Proteste "als Mittel der Provokation und Eskalation" missbrauche.

Gemeint ist Alexej Nawalny. März überraschte der Oppositionelle den Kreml: Sie protestierten gegen Filz und Korruption, das Gefälle zwischen denen da oben in der Führung des Staates und den normalen Leuten und gegen Putins Führung.

Nach den massenhaften Verhaftungen und Gängelungen der Opposition in Folge der Proteste und und dem Mord an Kreml-Kritiker Boris Nemzow hatten viele solche Demonstrationen nicht mehr für möglich gehalten.

Zumal es Nawalny gelang, auch nach dem März - trotz zunehmenden Drucks - weitere landesweite Proteste zu organisieren.

Opposition ist in Russland nur erwünscht, wenn sie innerhalb des vom Kreml vorgegebenen Rahmens mitspielt. Dazu gehört, dass Kritik an Putin weitgehend ausgespart wird.

Alle anderen Parteien wie etwa die liberale Parnas oder Jabloko oder oppositionelle Kritiker, die sich der Dominanz des Kreml nicht beugen, wurden unter Putin weitgehend marginalisiert.

Hinzukommt, dass die Vertreter der Opposition untereinander zerstritten sind, was zu einer Zersplitterung der Kräfte geführt hat. Nawalny stört Putins System, er stellt es infrage: Er setzt auf einen langfristigen Kampf gegen das Regime.

Das macht ihn in den Augen des Kreml gefährlich, auch wenn er und seine Anhänger eine Minderheit im Land sind. Ihnen ist es trotz Festnahmen und Einschüchterungen ein Stück weit gelungen, den öffentlichen Raum in Russland zu erobern.

Antreten durfte Nawalny bei der Präsidentschaftswahl nicht. Wegen einer Bewährungsstrafe in einem fragwürdigen Verfahren, das der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügte, gilt er als vorbestraft und wurde deshalb ausgeschlossen.

So ist Nawalny weiterhin - zumindest offiziell - nur ein regionaler Politiker, der einst bei der Bürgermeisterwahl in Moskau antrat und dem es bisher nicht gelungen ist, eine Partei zu registrieren.

Die gesellschaftlichen Freiräume in Russland schrumpfen. Insbesondere in der dritten Amtszeit von Präsident Wladimir Putin stieg der Druck auf die Zivilgesellschaft massiv, was insbesondere am Umgang mit den Nichtregierungsorganisationen, kurz NGOs, zu sehen war.

Eigeninitiative ist nur innerhalb des Machtsystems, also in engen Grenzen, gewünscht. Ende listete das Justizministerium 85 NGOs auf. Kommen sie diesen nicht nach, drohen Geldstrafen.

Andere Organisationen wie die Wahlbeobachter von Golos haben sich inzwischen - ohne ausländische Finanzierung - neu gegründet.

Die Behörden können zudem seit dem Die ausländischen Organisationen können als illegal eingestuft werden, dazu ist kein Gerichtsbeschluss nötig.

Menschenrechtler sprechen von einer schwierigen Lage, kritisieren, dass Homosexuelle weiterhin diskriminiert und verfolgt werden, etwa in der Teilrepublik Tschetschenien, Bürgerrechte wie die Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit erheblich eingeschränkt sind.

Für Blogger und Internetnutzer kann allein das Reposten oder Liken angeblich extremistischer Texte zu Haftstrafen führen. Die Kurse kletterten um zehn Prozent nach oben.

Putin trat an mit der Agenda eines Wirtschaftsreformers. Die Arbeit des Kabinetts werde sich "auf die Prinzipien der Stärkung des Staates und der marktwirtschaftlichen Reformen gründen".

Der Westen solle die Worte von einem starken Staat nicht falsch verstehen, sagte Putin. Um eine Stärkung der Sicherheitsorgane und Geheimdienste gehe es nicht.

Der Reformeifer erlahmte allerdings mit den Jahren, der Einfluss der Geheimdienste wuchs, der Anteil der Staatsfirmen an der Wirtschaftsleistung stieg Schätzungen zufolge auf 65 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit sank auf fünf Prozent, die Einkommen wuchsen dreimal schneller als die Produktivität. Putin hielt damit sein Versprechen, dass es allen nach und nach wirtschaftlich etwas besser gehen werde.

Lange profitierte Russland von einem Anstieg der Ölpreise: Als Putin Premierminister wurde, kostete das Barrel 25 Dollar, stieg dann aber kontinuierlich an und blieb über Jahre deutlich über der Dollar-Marke.

Dann kam die Zäsur: Im Herbst brach auf den Weltmärkten der Ölpreis ein. Immer weniger Menschen glauben inzwischen Putins Versprechen vom wachsenden Wohlstand.

Erstmals in Putins Amtszeit steigt die Zahl der Armen wieder. Die Einkommen der Russen brachen innerhalb von zwei Jahren um bis zu 30 Prozent ein.

Russlands Staatsfinanzen blieben allerdings in sehr guter Verfassung. Die Staatsverschuldung liegt noch immer weit unter den Werten der meisten westlichen Staaten.

Russlands Schuldenstaat beläuft sich auf deutlich weniger als 20 Prozent der Wirtschaftskraft. Die Reserven der Zentralbank sind inzwischen wieder von auf Milliarden Dollar gestiegen.

Die zwischenzeitliche Kapitalflucht ist vorbei. Inzwischen wächst die Wirtschaft zwar wieder. Fast die Hälfte seiner Redezeit verbrachte er damit, neue Waffensysteme vorzustellen: Die Gäste dankten es ihm mit stehenden Ovationen.

Lange Jahre warb Putin vor allem mit dem wirtschaftlichen Aufschwung und der sozialen Entwicklung seines Landes. Nun, da die Lage schwieriger geworden ist, ist es der Militarismus der zu einem der tragenden Themen des Präsidenten geworden ist.

Auf diesem müsse Russland heute aufbauen. Nach und nach hat Putin seine Armee in den vergangenen 18 Jahren neu aufgestellt.

Die Zahl der Berufssoldaten ist gestiegen, Ziel ist es, eine kleinere, professionellere Armee zu schaffen. Vor allem die Luftwaffe wurde laut westlichen Militärbeobachtern erheblich weiterentwickelt, zumal sie im Syrienkrieg siehe Kapitel Syrien viel Praxiserfahrung sammeln kann.

Syrien ist das Testgebiet für Russlands neue Waffen. Dabei legten die Militärplaner in den vergangenen Jahren zunächst Augenmerk auf die Verteidigung im Land, also der Hauptstadt und anderer wichtiger Orte, auch Militärbasen: Sie wurden mit Abwehrsystemen und Radaranlagen ausgestattet.

Zudem wurde der Raketenbestand erneuert. Schwerpunkte des russischen Rüstungsprogramms bis sollen auf der Erneuerung der strategischen Raketenbasis, auf Präzisionswaffen und Marschflugkörpern, aber auch auf Panzern und leichteren Fahrzeugen liegen.

WP war ja damals selber als Geheimdienstoffizier in Ostberlin unterwegs. Ich vermute, dass die kürzlichen Gespräche das Verhalten der Kanzlerin in der Endphase sowie ihr möglicher Abgang an einen sicheren Ort zum Inhalt hatten - natürlich neben der Terminbestätigung betr.

Daraus lässt sich das abartige Verhalten gestern und heute "erklären": Ich denke, der Systemabbruch mittels Bürgerkrieg in Ost- Deutschland ist ein weiterer Handlungsstrang, der nun aktiviert wird.

Und zwar, um den Angriff der Islamisten sicherzustellen zusätzlich zu den anderen, bald stattfindenden Auslöser.

Petersburg durch einen englischen Geheimdienstler "rekrutiert" und in England für das Kommende gebrieft. WP ist auch Mitglied eines der britischen Freimaurerorden.

Petersburger Zeit - auch in Vorbereitung des Kommenden. Der Kreis schliesst sich für den aufmerksamen Beobachter.

Ich weiss, dass Putin und Medwedew gemeinsam von den westlichen Eliten aufgebaut wurden. Jetzt erfahren wir wie das geschah. Um sie, wenn es losgeht, sofort auszufliegen z.

Das kann durchaus sein. Vielleicht hat Putin ihr die Genehmigung zur Flucht gegeben, nachdem sie immer brav war. Nur leider kann er das im Moment noch nicht offen sagen.

Aber das kommt sehr bald! Erinnert mich ein wenig an den Witz der 80er Jahre: Luxemburg erklärt China den Krieg und schreibt: Haben 5 Panzer und Soldaten.

Okay, wir haben Putins kurioser Aufstieg - Teil 1. Video ist synchon übersprochen worden und handelt von einem Vortrag eines russ. Inhaltlich geht es darum, wie Putin an die Macht gelangen konnte, wobei der General ausführt, dass die russ.

Revolution, der Kommunismus etc. Der General macht sich dabei keine Illusionen über den Charakter des Systems, sondern bezeichnet es offen als Unterdrückungssystem und setzt es ins Verhältnis mit dem aktuellen Repräsentativsystem.

Mit dem Systemwechsel wollte man erst die Kommunisten loswerden, begriff hinter den Kulissen dann aber, dass alle Fraktionen besser kontrolliert und gesteuert werden können, wenn sie legal sind und man sie machen lässt.

Putin konnte sich laut ihm nur deswegen gegen seine direkten Widersacher durchsetzen und am Ende Präsident werden, weil nur jene ganz nach oben gelangen können, die erpressbar sind.

Das läuft laut dem General weltweit. Es ist damit eine Bestätigung dafür, dass wirklich alles im politischen Machtbereich von Hintergrundmächten unterwandert und kontrolliert ist.

Ein wirklich sehr erstaunliches und sehenswertes Video, von dem aber leider nur Teil 1 existiert. Er wurde von den Hintergrundmächten systematisch aufgebaut.

Zusammen mit wem wohl? Das ist eine sehr interessante Meldung! Das Oberkommando der Russischen Streitkräfte soll in Berlin gelandet sein!

Und dies ausgerechnet während Merkels Urlaubs? Es scheint, dass die Russen sich für den baldigen Einsatz in Stellung bringen! Russland steigt bei US-Staatsanleihen aus.

Das dürfte die politische Befehlsausgabe in Bezug auf das baldigst zu Erwartende sein. A century after the Tsar and his family were murdered and Lenin seized power, how the Daily Mail might have recorded this event if it happened today - including a profile of the 'sex-crazed monk who destroyed a dynasty'.

Ein sehr langer Artikel über die Zarenfamilie und das damalige Russland. Gestatten Sie mir den Hinweis auf das heutige Datum: Putin und Trump treffen sich "auf neutralem Boden" in Helsinki, welches nur einige Monate vor der Ermordung der Zarenfamilie noch einen russischen Gouverneur hatte Ich halte beides nicht für einen Zufall, sondern für ein wichtiges Zeichen der Eliten an die Wissenden.

Er hat einfach noch einen Tag angehängt. Hinsichtlich Trump und Q denke ich ebenso, dass dieser Termin nicht zufällig ist. Dadurch wurde zufällig Hillary, ohne Kennedys Konkurrenz, in den Senat gewählt.

Im Hinblick auf Russland fiel die Ermordung der Zarenfamilie vom Somit ist es für beide Präsidenten ein bedeutungsvolles Datum, und gleichzeitig setzen sie heute selbst ein neues ,,Schicksalsdatum".

Putin baut Wirtschaftsmacht auf. Putin zeigt uns, wie Integration funktionieren kann. In Dummeuropa ist aber immer noch der Glaube der politisch-medialen Hohepreister Verpflichtung, dass Schwarzafrikaner eine Bereicherung sind, wenn sie nach Europa "flüchten".

Es ist wie ein Märchen vom klugen, bescheidenen Hirten Putin und von der bösen Hexe Merkel , die alles und jeden aufnimmt, nur um über noch mehr Menschen herrschen zu können, damit aber in ihrem Land die Ursachen für einen späteren Krieg setzt.

Die einzigen ewig gestrigen sind die westeuropäischen Bananenrepubliken, die der Wirklichkeit - hauptsächlich aus Machtinteressen - nicht ins Auge sehen wollen.

Tipps für deutsche WM-Fans in Russland: Die Zeit war ereignisreich, seine Geschichte auch. Der Staatschef fuhr mit einem Transporter, gefolgt von mehreren weiteren Lkw, über die 19 Kilometer lange Brücke über die Meerenge von Kertsch, wie Fernsehsender live berichteten.

Von Russland aus war die Krim bisher nicht über einen direkten Landweg zu erreichen. Wie schnell man doch so ein gigantisches Projekt fertigstellen kann.

Ohne Quatschbude und gehirnamputierten Politikern wie in Deutschland geht vieles einfach schneller. Rekordzeit; sondern auch recht preiswert.

Die Kosten in Euro schwanken lt. Jetzt kommt noch die Eisenbahnbrücke dazu. Diese muss von vorne herein viel höher im Grundniveau liegen, weil ein Zug nicht so einen hohen Bogen Berg wie ein Auto überwinden kann.

Siehe Bilder im verlinkten Artikel. Ob diese in den Kosten schon drin ist, war nicht in den Quellen zu finden. Die zweite Brücke soll bis Ende fertig gestellt werden.

Putin fuhr keinen Transporter sondern einen ausgewachsenen LKW. Ein sehr beeindruckendes Bild. Wahrscheinlich hätten diese Schwachmmaaten alleine vor lauter Angst Harnverhalten.

Das war sicher eine politische Message. Es dürfte gar nicht so schwer sein, einen LKW zu fahren. Vor einigen Monaten fuhr ich auf einem mit, weil mein Auto abgeschleppt werden musste.

In Deutschland hätte man für ein solches Projekt wegen der Bürokratie mindestens 50 Jahre benötigt, dann hätte es aber neue Auflagen gegeben, weswegen die Brücke wieder hätte abgerissen werden müssen Sicherheitsstandards um dann über Jahre eine sicherere Brücke zu bauen.

Und nicht wie in Deutschland durch Projektsteuerer und Controller eben "nicht" gebaut werden. Der Schwachsinn der deutschen Baubürokratie ist aus eigener Erfahrung weltweit nicht zu toppen.

Damit kommt selbst der Dümmste klar. Es gibt in Russland eine bedeutende Regel: Infrastruktur und Fahrzeuge müssen von minus 50 Grad bis plus 50 Grad Celsius sicher funktionieren.

Wir werden von vorne bis hinten verarscht. Aber es wachen immer mehr Menschen auf, liegt sicher an der Erhöhung der Schlagzahl der Ereignisse.

Jungs und Mädels, durchhalten, es geht nicht mehr lang, dann sind wir frei. Ja, diese Staaten werden zusammenarbeiten, unter neuer kaiserlicher Führung.

Putin schlägt Medwedew erneut als Regierungschef vor. Dieses Duo wurde von den wirklichen Eliten gemeinsam eingesetzt.

Ich habe durch Zufall dieses Video gefunden. Ein Bericht über Gefängnisse in Sibirien. Ein ganz interessanter Hinweis für die mitlesenden Politratten, über das was sie erwartet, wenn sie es bis dahin schaffen!!

Das ist ein weiteres Video dieser Art. Die Politratten können es sich heute aber noch nicht vorstellen, dass sie dort enden könnten. In diesem Video zeigt man, wie man das letzte Refugium der Zarenfamilie in Jekaterinenburg, bevor diese erschossen wurde, wieder aufgebaut hat.

Putin lässt es wieder detailgetreu aufbauen. Neues im Skripal-Fall bringt London in Bredouille. Crash an der Börse in Moskau. London sperrt Kontakte zu Experten.

Russischer Bär zutiefst verletzt. Am Abend ist man klüger als am Morgen. Russland weist vier deutsche Diplomaten aus. Skripal vor 10 Jahren ausgewiesen — Warum sollte Russland ihn jetzt vergiften?

Unsere Medien glauben alles, die Politik bei entsprechendem Druck auf sie auch. Weder gibt es Beweise noch Motiv.

Im Prinzip wird es gerade den Gesinnungspolitikern um die Ohren gehauen. Also muss der Systemwechsel beginnen, bevor die alle einen Rückzieher machen können.

Die Lügenblase droht in Kürze zu platzen. Ob man diese Situation zulässt, glaube ich eher nicht. Diese würden dann ans Licht kommen und ganz andere Diskussionen auslösen.

Wir können davon ausgehen, dass diese Politiker eher die Welt in Schutt und Asche legen, als ihre Verfehlungen zuzugeben! Der Grossterror ist ante Portas!

Das zeigt auch, dass wir unmittelbar vor dem Beginn des Systemwechsels sind. Das ist eine Kriegserklärung an das russische Volk, das diese Regierung gewählt hat!!!

Dieser Johnson ist ein Schauspieler in einem Theater, das man offenbar immer noch steigern kann. In obigem link ist eine gute Zusammenfassung der derzeitigen Lage.

Warten wir ab und beten für eine bessere Zukunft. Sind mit "Geschenken" Enthüllungen über westliche Politiker gemeint? Da bieten sich Grossterror und Crash an.

Diese Poltiker kommen jetzt von 2 Seiten unter Druck: Mit "Geschenke" sind im Sprachduktus von Russen aus dem militärischen Umfeld meist Waffen gemeint und "Überraschung -en " entspricht einem Kampf, auf den man nicht eingestellt ist Krieg.

Vor allem mit Veröffentlichungen, welche die Schafe zum Kotzen bringen. Ein Indiz ist, wenn die Ankündigungen kommen, dann kommt auch bald mehr.

Kotzen über die Enthüllungen dürfen wir vermutlich erst nach dem Systemwechsel. Moscow will soon respond to every country that expelled Russian diplomats - a source in the Russian Foreign Ministry.

Bleiben Sie wenn möglich zu Haus! Ich wünsche Ihnen Kraft und Gottes Segen! Wegen diesem versuchten Mord, bei dem es keinen Beweis gibt, dass Russland dafür verantwortlich gemacht wird, wird ein solches Theater gemacht?

Wir sehen gerade die maximale Ablenkung vom Krieg mit dem Islam. Dieser dürfte wohl jetzt jederzeit beginnen. Das sagen auch die beiden Zeilen des Zusenders.

And that was not done by Russia. It was done by two people in MI6 and one in that chemical warfare research institute. Der MI6 ist der britische Auslandsgeheimdienst.

Also wurde die Vergiftung durch die eigenen Leute gemacht, um dieses Theater inszenieren zu können. Inzwischen ist bereits die 3. Liste mit gegenseitigen Diplomatenausweisungen gekommen.

Heute ist das sicher nicht zufällig eskaliert. Macht euch bereit für Grossterror und Moslem-Angriff in der kommenden Nacht. Direkt beneidenswert die Diplomaten.

Ich wäre auch gern in Russland, jetzt wo es heiss wird hier. Das gehört vielleicht auch dazu. Primär geht es aber um eine riesige Ablenkungs-Show.

Das war in Sarajewo auch so. Das war nur das auslösende Moment. Wie sich die Zeiten gleichen, die Methoden ändern sich nicht.

Durch die tägliche Berichterstattung sind wir schon etwas abgestumpft. Ich habe gerade ein paar Bekannten erklärt, dass es früher Usus war, die gegnerischen Diplomaten kurz vor der kriegerischen Auseinandersetzung des Landes zu verweisen.

Ist mir ehrlich gesagt auch scheissegal, was die denken. Denn der nächste Schritt nach der Ausweisung von Diplomaten, ist die Kriegserklärung bzw.

Die anti-russische Propaganda und Ablenkung erreicht gerade ihren Höhepunkt. Alle fallen darauf rein. Das Nervengift soll aber in den USA hergestellt worden sein.

Wie weit die involvierten Politiker das wissen, oder manipuliert werden, ist unbekannt. Russland lässt Gift-Bombe platzen: Keine Hinweise auf einen Stoff Namens Novichock.

Man könnte das Gefühl bekommen, dass man Putins Wiederwahl noch abgewartet hat, um danach endlich mit dem Systemwechsel zu starten.

Einer der wichtigsten offiziellen Figuren des Theaters mit diesem neuen Mandat der Bevölkerung ausgestattet ist die wichtigste Rückendeckung!

Putin ist einer der Königsmacher und kennt sicher das genaue Timing. London nimmt Kurs auf Abbruch der Beziehungen zu Russland.

Wollen sie nun gegen Russland Krieg führen? Muss Putin jetzt zittern? Es soll für die Öffentlichkeit so aussehen, aber es ist Ablenkung.

Russische Diplomaten verlassen London. Putin wurde mit 76,67 Prozent gewählt: Ist das noch Demokratie? Wenn selbst Kriminelle welche Ihr Volk täglich aufs Neue verraten, mit satten Mehrheiten gewählt werden fragt niemand ob das Demokratie ist.

Er hat es nämlich im Vergleich zu Deutschland gemeint! Warten wir auf die neuen Monarchien, dann hat sich das Thema Demokratie und welche wie gut ist, erledigt.

Das schlage ich als Witz des Jahres vor! Russland-Wahl bringt klaren Sieg für Putin. Die Berichterstattung unserer Qualitätsmedien zur Wahl in Russland ist mal wieder unübertroffen.

Ihr Held der Sowjetunion war gerade mal 12 Jahre alt. Da kann mann nur noch lachen. Es wird Zeit, diesen Propagandasender aufzulösen.

Daher habe ich auch den Krone-Artikel verlinkt, da er recht neutral ist. Wenn wir so einen Politiker hätten würden den auch die meisten als Präsident haben wollen, aber leider haben wir so einen nicht und müssen daher noch auf ihn warten.

Seine Majestät hat eine solche Wahl auch schon gewonnen. Deutlicher kann ich leider nicht werden. Alle Wahllokale geöffnet — Putin vor vierter Amtszeit.

Bald gibt es statt eines Präsidenten einen Zaren. Putin wird es nicht sein. Russland wird bald britische Diplomaten ausweisen.

Ist die Giftgas Affäre um Russland nur maximale Ablenkung? Ich glaube aber auch, dass man Putin zur Veröffentlichung von Geheimnissen nötigen möchte.

Denn am Sonntag ist Präsidentenwahl! Warum sonst setzt man ihn jetzt so unter Druck!? Putin kann schon etwas enthüllen. Leider werden es nur seine Medien bringen.

Damit erreicht es nicht die Massen bei uns.

Welche Rolle spielen Kirche, Sport und Armee? Das Machtsystem von Wladimir Putin basiert weniger auf einer bürokratischen Hierarchie als auf persönlichen Beziehungen.

Seit Putin Russland im Jahr übernahm, hat er um sich herum ein informelles Netzwerk gebildet - eine Machtelite, der er vorsteht.

Es sind Vertraute, die er oft seit Jahrzehnten kennt. Dem inneren Machtzirkel gehören insgesamt einige Dutzende Vertreter der unterschiedlichen Interessengruppen an: Das sind Angehörige der Sicherheitsorgane, die Silowiki genannt werden, Wirtschaftsliberale, Kirchenrepräsentanten und Oligarchen.

Dort lernte Putin auch den eher wirtschaftsliberalen Dmitrij Medwedew kennen, heute ist er Premier.

Der treibt die Prozesse voran, gibt den Moderator wie in einer Art Politbüro, der zwischen den konkurrierenden Gruppen die Interessen ausbalanciert.

Die Öffentlichkeit erfährt meist erst von Verwerfungen, wenn das Ergebnis vorliegt. Etwa als Wladimir Jakunin, der lange dem Machtzirkel angehörte, im August als Chef der russischen Bahn gehen musste.

Doch nicht immer muss es ein Mitglied der Machtelite selbst betreffen, im November etwa wurde Ex-Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew vom FSB abgeführt und später zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er Streit mit Setschin gehabt hatte.

Wichtige Entscheidungen werden unter Wladimir Putin im Kreml getroffen. Diskussionen, mit denen Einfluss auf die Regierung genommen wird, sind nicht vorgesehen.

Mehr noch, wer sie ernsthaft beginnt, begibt sich damit in die Gefahr, nicht mehr Teil des Systems zu sein.

Das Parlament ist vom Kreml abhängig. Eigentlich ein wichtiges Entscheidungsorgan, ist es unter Putin zu einem Abnicker von Gesetzesentwürfen geworden.

Ende war zu beobachten, wie die Abgeordneten in einer Rekordzeit von wenigen Tagen das Gesetz durchbrachten, mit dem Medien zu "ausländischen Agenten" erklärt werden können.

Dessen Machtappart reicht bis in die Städte. Putin hat dafür gesorgt, dass an allen zentralen Stellen loyale Unterstützer sitzen.

Dabei lässt er immer wieder das Personal austauschen, wie im Herbst die Mehrheit der Gouverneure in den Regionen. Dort sitzen nun überwiegend jüngere Technokraten in den Spitzen der Verwaltungen, welche die Vorgaben erfüllen und für Effizienz sorgen sollen.

Das Staatsfernsehen blendet dann Bilder ein, wie der Präsident die Beamten abfragt, als seien sie bei einer Schulprüfung, und ihnen Anweisungen erteilt.

Putin kümmert sich, er beseitigt die Missstände im Land - das ist die Botschaft solcher Übertragungen, sie steht auch im Zentrum der jährlichen mehrstündigen TV-Bürgersprechstunde.

Putin gelingt es, System zu sein und dennoch getrennt davon wahrgenommen zu werden. Zugute halten ihm die Russen, dass er wie bei Amtsantritt versprochen die Funktionsfähigkeit des Staates, die sogenannte Machtvertikale, wiederhergestellt hat.

Die Neunzigerjahre, als die Sowjetunion unter dem ersten demokratisch gewählten Präsidenten Boris Jelzin abgewickelt wurde, erinnern viele mit Grausen: Putin hat all das zwar nicht vergessen gemacht, aber für eine gewisse Stabilität im Land gesorgt.

Dafür nahmen die Menschen hin, dass der Präsident mehr und mehr die Macht auf sich und in den Kreml verlagerte.

Dabei baute der ehemalige Geheimdienstler die Arbeit der Sicherheitskräfte aus. Die Bildung eines Ermittlungskomitees und einer Nationalgarde , die dem Präsidenten direkt unterstellt sind, zeugen davon.

Es ist inzwischen ein Ritual: Januar stieg der Präsident vor laufenden Kameras gar in das eisige Wasser. An diesem Tag feiern die Orthodoxen traditionell die Taufe Jesu.

Patriarch Kirill wiederum sitzt bei bedeutsamen Veranstaltungen von Putin wie der Rede an die Nation stets in der ersten Reihe der Gäste. Staat und Kirche präsentieren sich in Russland als Allianz, von der beide Seiten profitieren.

Es war der ehemalige Präsident Boris Jelzin, der erkannte, wie wichtig eine starke russisch-orthodoxe Kirche für den Zusammenhalt des Landes nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war.

Unter Putin ist dieses Bündnis noch einmal enger geworden. Fristete die orthodoxe Kirche in der Sowjetunion ein Schattendasein, ist sie nun omnipräsent.

Die unzähligen Kirchen sind gut gefüllt, mindestens 75 Prozent der Millionen Russen bezeichnen sich als orthodox. Der Aufstieg der Kirche und des Präsidenten Putin werden dabei von den Staatsmedien als untrennbare Einheit inszeniert, wie zuletzt in einem Film über den Wiederaufbau des bekannten Klosters Walaam nördlich von Sankt Petersburg.

Die Kirche profitiert von Privilegien, die der Staat ihr einräumt. Sie muss zum Beispiel keine Steuern auf ihre Grundstücke und Immobilien zahlen, auch nicht wenn sie Bücher, Ikonen oder Kerzen verkauft.

Zum anderen sieht die Kirche sich als Bewahrer der russischen Werte. Homosexualität gilt etwa als Zeichen des nahenden Weltuntergangs.

Inzwischen hat die Kirche ihren Einfluss in der Gesellschaft massiv ausgebaut. Wie weit das geht, zeigte sich , als religiöse Hardliner den Regisseur und Schauspieler des Films "Matilda" lange bedrohten, ohne dass Kreml und Kirche einschritten.

Mit Kritikern der Kirche geht der Staat weniger zimperlich um. Was in vielen westlichen EU-Ländern wohl als Ordnungswidrigkeit geahndet worden wäre, endete für drei der Frauen mit einem Urteil zu zwei Jahren Lagerhaft.

Um die Pressefreiheit ist es nach 18 Jahren Putin an der Macht schlecht bestellt. Einen staatsunabhängigen, regierungskritischen, landesweiten TV-Sender, gibt es in Russland nicht.

Das staatliche Fernsehen dominiert die Medienlandschaft, es ist das wichtigste Propagandainstrument des Kreml. Der Präsident ist im TV allgegenwärtig: Putin lässt sich von seinen Ministern Bericht erstatten, Putin telefoniert mit Donald Trump, Putin besucht legt in Kemerowo nach dem verheerenden Brand in einem Einkaufszentrum Blumen nieder.

Die Sender berichten ausführlich, sie haben Zugang, auch zu den Kriegsgebieten in Syrien und im Donbass. Kritik wird in den Berichten ausgespart, Kreml-Gegner kommen selten zu Wort, werden verunglimpft oder in Talkshows niedergemacht.

Gleiches gilt für kritische Zeitungen und Internetportale, deren Leserschaft verglichen mit den TV-Zuschauerzahlen klein ist. Sie müssen sich über Abos und Werbeerlöse finanzieren, der Anteil von Ausländern an russischen Verlagen ist seit auf höchstens 20 Prozent beschränkt.

Seit Beginn von Putins dritter Präsidentenamtszeit beschneiden weitere zahlreiche Gesetze die journalistische Freiheit. Viele Medien sind seitdem vorsichtig geworden.

Als heikel gelten kritische Recherchen über den Präsidenten, die Regierung, den Sicherheitsapparat und den Patriarchen. Zudem versuchen die Behörden auch Inhalte im Internet zu kontrollieren.

Die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor geht oft willkürlich auf Grundlage schwammig formulierter Gesetze und Paragraphen vor, spricht Verwarnungen aus, sperrt den Zugang zu Internetseiten.

Jeden Tag sind es Dutzende. Zudem können Medien nun zu "ausländischen Agenten" erklärt werden. Das Gesetz wurde Ende im Eiltempo beschlossen. Im "Informationskrieg" mit dem Westen hat Moskau massiv aufgerüstet, um seine Sicht auch über die Landesgrenzen hinaus darstellen zu können.

Er sendet auf Englisch, Arabisch, Spanisch und Französisch. Wladimir Putin ist ein begeisterter Sportler: So geht er gern auf die Matte, um seinen Gegner zu Fall zu bringen.

Mit elf Jahren fing er an, die Kampfsportart Judo zu lernen. Oder er geht aufs Eis, um eine Runde Eishockey zu spielen. Oder er springt ins Wasser, um einige Bahnen zu schwimmen oder wie jüngst Fische in einem See zu jagen.

Seht her, der Präsident, inzwischen 65 Jahre alt, ist gesund und gut in Form. Doch Sport hat in Putins Russland noch andere wichtige Funktionen: Russland richtete ein perfekt organisiertes Turnier Budget: Die Erinnerungen an diesen Triumph sind allerdings inzwischen überlagert vom Dopingskandal.

Inzwischen spricht es zumindest vom "beispiellosen systematischen Dopings" in Russland. Staatsdoping würde es eher treffen, denn es waren darin nicht nur das Sportministerium, sondern auch Sicherheitsbehörden verstrickt, so legen es Untersuchungen auch von Richard McLaren nahe, Sonderermittler bei der Welt-Anti-Doping-Agentur.

Inzwischen sind mehrere russische Sportler gesperrt, ihnen wurden die Medaillen wieder aberkannt. Auch die russische Mannschaft tritt bei der WM natürlich an, die hat bisher eher nicht durch Leistung überzeugt.

Doch darum geht es bei dieser WM auch nicht nicht. Anders als oftmals in Russland muss dabei der strenge Zeitplan der Fifa eingehalten werden, auch wenn es dabei nicht ohne Skandale zugeht wie in Sankt Petersburg und Samara.

Nicht kleckern, sondern klotzen ist das Motto des Turniers, das gleich in elf Städten stattfindet. Die östlichste ist Jekaterinburg an der geographischen Grenze zwischen Europa und Asien liegt.

Waldimir Putin nennt ihn nie beim Namen. Er spricht von einer Figur, die Unruhe stifte, einem, der Proteste "als Mittel der Provokation und Eskalation" missbrauche.

Gemeint ist Alexej Nawalny. März überraschte der Oppositionelle den Kreml: Sie protestierten gegen Filz und Korruption, das Gefälle zwischen denen da oben in der Führung des Staates und den normalen Leuten und gegen Putins Führung.

Nach den massenhaften Verhaftungen und Gängelungen der Opposition in Folge der Proteste und und dem Mord an Kreml-Kritiker Boris Nemzow hatten viele solche Demonstrationen nicht mehr für möglich gehalten.

Zumal es Nawalny gelang, auch nach dem März - trotz zunehmenden Drucks - weitere landesweite Proteste zu organisieren. Opposition ist in Russland nur erwünscht, wenn sie innerhalb des vom Kreml vorgegebenen Rahmens mitspielt.

Dazu gehört, dass Kritik an Putin weitgehend ausgespart wird. Alle anderen Parteien wie etwa die liberale Parnas oder Jabloko oder oppositionelle Kritiker, die sich der Dominanz des Kreml nicht beugen, wurden unter Putin weitgehend marginalisiert.

Hinzukommt, dass die Vertreter der Opposition untereinander zerstritten sind, was zu einer Zersplitterung der Kräfte geführt hat.

Nawalny stört Putins System, er stellt es infrage: Er setzt auf einen langfristigen Kampf gegen das Regime. Das macht ihn in den Augen des Kreml gefährlich, auch wenn er und seine Anhänger eine Minderheit im Land sind.

Ihnen ist es trotz Festnahmen und Einschüchterungen ein Stück weit gelungen, den öffentlichen Raum in Russland zu erobern.

Antreten durfte Nawalny bei der Präsidentschaftswahl nicht. Wegen einer Bewährungsstrafe in einem fragwürdigen Verfahren, das der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügte, gilt er als vorbestraft und wurde deshalb ausgeschlossen.

So ist Nawalny weiterhin - zumindest offiziell - nur ein regionaler Politiker, der einst bei der Bürgermeisterwahl in Moskau antrat und dem es bisher nicht gelungen ist, eine Partei zu registrieren.

Die gesellschaftlichen Freiräume in Russland schrumpfen. Insbesondere in der dritten Amtszeit von Präsident Wladimir Putin stieg der Druck auf die Zivilgesellschaft massiv, was insbesondere am Umgang mit den Nichtregierungsorganisationen, kurz NGOs, zu sehen war.

Eigeninitiative ist nur innerhalb des Machtsystems, also in engen Grenzen, gewünscht. Ende listete das Justizministerium 85 NGOs auf.

Kommen sie diesen nicht nach, drohen Geldstrafen. Andere Organisationen wie die Wahlbeobachter von Golos haben sich inzwischen - ohne ausländische Finanzierung - neu gegründet.

Die Behörden können zudem seit dem Die ausländischen Organisationen können als illegal eingestuft werden, dazu ist kein Gerichtsbeschluss nötig.

Menschenrechtler sprechen von einer schwierigen Lage, kritisieren, dass Homosexuelle weiterhin diskriminiert und verfolgt werden, etwa in der Teilrepublik Tschetschenien, Bürgerrechte wie die Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit erheblich eingeschränkt sind.

Für Blogger und Internetnutzer kann allein das Reposten oder Liken angeblich extremistischer Texte zu Haftstrafen führen. Die Kurse kletterten um zehn Prozent nach oben.

Putin trat an mit der Agenda eines Wirtschaftsreformers. Die Arbeit des Kabinetts werde sich "auf die Prinzipien der Stärkung des Staates und der marktwirtschaftlichen Reformen gründen".

Der Westen solle die Worte von einem starken Staat nicht falsch verstehen, sagte Putin. Um eine Stärkung der Sicherheitsorgane und Geheimdienste gehe es nicht.

Der Reformeifer erlahmte allerdings mit den Jahren, der Einfluss der Geheimdienste wuchs, der Anteil der Staatsfirmen an der Wirtschaftsleistung stieg Schätzungen zufolge auf 65 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit sank auf fünf Prozent, die Einkommen wuchsen dreimal schneller als die Produktivität. Putin hielt damit sein Versprechen, dass es allen nach und nach wirtschaftlich etwas besser gehen werde.

Lange profitierte Russland von einem Anstieg der Ölpreise: Als Putin Premierminister wurde, kostete das Barrel 25 Dollar, stieg dann aber kontinuierlich an und blieb über Jahre deutlich über der Dollar-Marke.

Daher gibt es nur wenige menschliche Siedlungen. Weiter südwärts der Kältesteppe beginnen Fichten zunächst einzeln zu wachsen, um dann zusammen mit Moor-Birken und Espen von Sümpfen durchsetzte Waldtundra zu bilden.

Diese bis Kilometer breite Zone verläuft nördlich entlang der Linie St. Petersburg—Ufa— Irkutsk — Sachalin und bildet die boreale Zone bzw.

Die Waldzone durchzieht ganz Nordeurasien. Wegen dieser gewaltigen Ausdehnung gliedert sie sich in mehrere breitenparallele Unterzonen: Die Taiga ihrerseits bildet drei breitenparallel hintereinander geschaltete Unterzonen:.

Die mittlere Jahrestemperatur nimmt vom Westen nach Osten deutlich ab. Die niedrigen Jahresmittel sind auf den langen und sehr kalten Winter in Sibirien zurückzuführen.

Dagegen entsprechen die durchschnittlichen Sommertemperaturen dem mitteleuropäischen Mittel. Diese Zone verläuft im europäischen Russland innerhalb des Dreiecks St.

Die Mischwaldzone verläuft damit in einem nach Osten hin sich verjüngenden Dreieck von den mittleren Karpaten und von der baltischen Küste bis an den Südural.

Die Vegetation besteht primär aus Fichten , Kiefern und Eichen , ehe sie weiter südwärts in reinen Laubwald übergeht.

Leithölzer bilden dort die Eiche sowie in der Westukraine Buche und Hainbuche. Kiefern wachsen, wie auch im Mischwaldbereich, vor allem in sandigen Senken wie im Pripjetbecken.

Östlich des Urals gibt es aus klimatischen Gründen keinen Mischwald. Stattdessen leiten in Westsibirien Birkenhaine unmittelbar von der Taiga in die Waldsteppe über.

Der Mischwald tritt dann wieder im Fernen Osten auf. Die Mischwaldzone bietet für die Landwirtschaft im Allgemeinen akzeptable, die Laubwaldzone gute Existenzbedingungen.

Der Steppengürtel untergliedert sich im Norden in die Waldsteppe und im Süden in die eigentliche Steppe. Das hängt mit dem nach Südosten abnehmenden Niederschlag bei gleichzeitig wachsender Verdunstungsintensität zusammen.

Daher bilden in der Waldsteppe Wiesen-, in der eigentlichen Steppe Federgrasformationen die Pflanzendecke. Der Steppengürtel ist aufgrund der fruchtbaren Schwarzerdeschicht ideal für den Getreideanbau.

An der Schwarzmeerküste zwischen Noworossijsk und Sotschi folgt eine Hartlaubwaldzone. An der Schwarzmeerküste herrschen im Durchschnitt um die 20 Grad Celsius.

Dieser subtropische Teil Russlands ist geprägt von dichten Wäldern. Im europäischen Teil haben noch 9 Prozent der Wälder diesen Status.

Diese Tiere sind an die lebensunfreundlichen Umstände dieser Zone perfekt angepasst. In den Wäldern von Russland nimmt die Artenvielfalt in der Tierwelt zu.

Weiter südlich haben sich Wildschweine , Nerze und Hirsche ausgebreitet. Vereinzelt gibt es auch Sibirische Tiger.

Russlands Bevölkerungszahl sank von ,0 Millionen bei der Volkszählung im Januar bis auf ,2 Mio. Danach verlangsamte sich der Bevölkerungsrückgang, so dass die Einwohnerzahl bei ,9 Mio.

Diese lag für bei ,9 Mio. Der Bevölkerungsrückgang begründet sich in den chaotischen er Jahren, die zur Senkung der Geburtenrate und einem drastischen Anstieg der Sterberate der Männer führten.

Die Fertilitätsrate sank zwischen und von zwei auf 1,16 Geburten pro Frau. Gleichzeitig verdoppelte sich bei den Männern die Sterblichkeitsrate von 9,4 auf 18,7 pro Einwohner Die Durchschnittslebenserwartung der Männer sank von 63,9 Jahren auf 57,5 Jahre Bis stieg sie wieder leicht auf 58,9 Jahre an; lag sie bei 64,3 Jahren, laut Weltbank bei 70,36 Jahren.

Als Hauptursache für diese niedrige Lebenserwartung gilt die relativ hohe Sterblichkeit infolge ungesunder Lebensweise sowie vermeidbarer Ursachen wie Alkoholvergiftungen, Tabakrauchen, Verkehrsunfällen, Suizid und Mord.

Um den demografischen Problemen zu begegnen, hatte die russische Regierung mehrere nationale Programme eingeleitet, die helfen sollen, die Geburtenrate zu steigern.

So erhielten seit Eltern ab ihrem zweiten neugeborenen Kind eine einmalige staatliche Beihilfe Mutterschaftskapital in Höhe von fast Der Anteil der Stadtbevölkerung lag in diesem Zeitraum konstant bei 73 Prozent.

Zur Auswanderung neigten besonders höher Gebildete, teilweise wegen der herrschenden Rechtsunsicherheit. Russland ist das zweitwichtigste Einwanderungsland der Welt.

Die Mehrheit der Einwanderer stellen bisher jedoch die Nachkommen von Russen, die im Kaiserreich und der Sowjetzeit in anderen Teilrepubliken angesiedelt wurden und meist mit ihren Familien gemeinsam nach Russland zurückkehrten.

Der Zustrom dämpfte sich nach der Annexion der Krim durch die Wirtschaftsflaute, aber auch durch Protektionismus und Nationalismus — im ersten Halbjahr glich die Immigration die Sterblichkeit nicht mehr aus.

Aufgrund der demografischen Umbrüche in den chaotischen er-Jahren wird die Bevölkerung Russlands ähnlich wie in anderen Ländern Europas in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich weiter abnehmen, die ILO erwartet bis zum Jahr einen Rückgang auf Millionen Einwohner.

In den Jahren bis stabilisierte sich die Lage etwas, die Einwohnerzahl stieg sogar leicht an und lag bei etwa ,5 Millionen.

Jahrhundert wurden weitere Städte im Zentrum Russlands von slawischen Siedlern gegründet. Mit der Eroberung Kasans und Astrachans zur Mitte des Zahlreiche Städte wurden zunächst als Grenzfestungen gegründet.

Im Süden waren dies Stützpunkte der Verhaulinie gegen die Krimtataren , wie Orjol und das heutige Woronesch Weiter östlich, an der Wolga entstanden in dieser Zeit weitere Städte wie Samara , Zarizyn und Saratow In Sibirien entstanden nach dessen Eroberung zahlreiche Kosakenforts, sogenannte Ostrogs.

Jahrhundert neue Festungen und Städte. Der Bauer gehörte einem Mir Bauerngemeinde an. Jahrhundert war sogar häufig von den beiden Hauptstädten die Rede.

Die Industrialisierung Ende des Jahrhunderts brachte in allen Landesteilen einen bedeutenden Impuls für die nachfolgende Urbanisierung. Sie führte zur Entstehung zahlreicher neuer Städte und zum raschen Wachstum alter Städte.

Viele russische Städte entstanden als Folge einer administrativen Umstrukturierung mehrerer benachbarter Dorfsiedlungen zu einer Stadtsiedlung.

Neugründungen von Städten und Stadterhebungen sind bis heute ein Charakteristikum der russischen Urbanisierung.

Mehr als die Hälfte aller russischen Städte sind erst in den letzten 90 Jahren, besonders in den er-Jahren gegründet worden. Zu Zeiten der Sowjetunion wurde die städtische Entwicklung zentral geplant und gesteuert.

Es herrschte der Typus der Sozialistischen Stadt vor. Dazu zählt beispielsweise die Herausbildung neuer Stadttypen, etwa der Hauptstädte kleiner nationaler Republiken u.

Tscheboksary , Naltschik oder der Wissenschaftsstädte z. Die in der Sowjetzeit betriebene massive Verstädterungspolitik führte dazu, dass heute 73 Prozent der Bevölkerung in städtischen Siedlungen leben.

Aus den politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen im Russland der er-Jahre gingen die Städte als eigenständige und selbstverantwortliche kommunale Einheiten hervor.

Dazu erhielten sie lokale und regionale Steuerungsinstanzen. Mit den neuen Staatsgrenzen brachen aber auch stark arbeitsteilig organisierte, spezialisierte Produktions- und Distributionsabläufe zusammen.

Viele Städte waren plötzlich von den bisherigen Netzwerken abgeschnitten. Ehemals zentral gelegene Städte stellten plötzlich Grenzstädte dar und waren geopolitisch peripher gelegen.

Dadurch veränderten sich grundlegend die funktionale Struktur und die wirtschaftliche Entwicklungsbasis der russischen Städte und führte zu Verschiebungen im Städtesystem Russlands, mit Auf- und Absteigern.

Zu den Gewinnern der Transformation gehören bisher vor allem die Metropolen, allen voran Moskau. Weil Kapital zur Gewinnung und zum Transport von Rohstoffen unter extremen Bedingungen fehlte, gerieten viele Bergbaustädte des Nordens in eine Überlebenskrise.

Für weitere Städte siehe Liste der Städte in Russland. Ist von dem russischen Volk oder der russischsprachigen Kultur die Rede, spricht man daher im Russischen von russkij russisch.

Ist dagegen von Russland als Staat die Rede, verwendet man das Adjektiv rossijskij russländisch. Auch die amtliche Übersetzung der Staatsverfassung verwendet diese Variante.

Die Russische Föderation begreift sich auch heute noch als Vielvölkerstaat. Titularnationen mehr als Der Grad der ethnischen Identifikation variiert.

Zu den kleineren Minderheiten zählen beispielsweise die Mescheten und verschiedene Minderheiten jüdischen Glaubens.

Die nichtrussischen Minderheiten sprechen überwiegend Sprachen aus dem Kreis der Turksprachen , kaukasische Sprachen , uralische Sprachen samojedische Sprachen , altaische oder paläosibirische Sprachen.

Für viele nichtrussische Völker wurden Republiken mit weitgehender Autonomie errichtet. Während manche Minderheiten, wie etwa Armenier, Koreaner und Deutsche , auf die verschiedensten Regionen Russlands verteilt sind, gibt es auch auf europäischem Boden, also zwischen dem traditionellen russischen Siedlungsgebiet und dem Ural, mehrere indigene Völker.

Jahrhunderts zu Russland kam. Russisch ist die einzige überall geltende Amtssprache , parallel dazu wird in den einzelnen autonomen Republiken jedoch häufig die jeweilige Volkssprache als zweite Amtssprache verwendet.

Die Verwendung dieser Sprachen wird im Unterricht, in den Massenmedien und in der Kulturpolitik gefördert. Die Regierungen und Parlamente der Republiken betrachten dies als unabdingbare Voraussetzung, um ein Aussterben von Volksgruppen zu verhindern.

Allerdings nimmt die Beherrschung der indigenen Muttersprache unter den betroffenen Volksgruppen ab. Das kyrillische Alphabet ist die mit der Ausnahme Tatarstans einzige offizielle Schrift, und es besteht die Richtlinie, dass alle jeweiligen Sprachen kyrillisch zu schreiben sind.

Diese Praxis verbot das russische Verfassungsgericht jedoch im November mit der Begründung, dass für die Einigkeit Russlands eine einheitliche Schrift notwendig sei.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion und dem damit verbundenen Verschwinden der atheistischen Staatsideologie des Marxismus-Leninismus fand eine Rückbesinnung auf religiöse Werte statt.

Vertreten sind darüber hinaus zahlreiche andere Konfessionen wie der römisch-katholische Glauben, der Protestantismus, das Judentum , der Buddhismus sowie traditionelle Glaubensrichtungen einiger Volksgruppen.

Etwa ein Drittel der Bevölkerung bezeichnet sich als Atheisten oder Konfessionslose. Was die Zugehörigkeit zu einzelnen Religionsgruppen angeht, gibt es keine zuverlässigen Zahlen, da die Mitglieder von Kirchen und Gemeinden in Russland nicht registriert werden und keine Kirchensteuer erhoben wird.

Umfragen weichen oft erheblich voneinander ab. Weitere 25 Prozent aber bezeichneten sich als Agnostiker bzw.

Abweichend von den genannten Umfragen wird der Anteil der Orthodoxen meist zwischen 51 [51] [52] und 72 [53] [54] [55] Prozent angegeben, die der anderen Christen mit zusammen kaum 2 Prozent, die der Buddhisten mit knapp 1 Prozent und die der Juden mit etwa 0,35 Prozent.

Der russisch-orthodoxe Glaube reicht beinahe so weit zurück wie die Geschichte des Russischen Staatstums selbst.

Jahrhundert wurde die ansässige Bevölkerung der Ostslawen zum griechisch-orthodoxen Glauben bekehrt. Die engen Kontakte zu dieser Glaubensrichtung resultierten aus dem hauptsächlich auf Konstantinopel ausgerichteten Handel und den damit engen Kontakten mit Byzanz.

Seit dem gescheiterten russischen Angriff auf Konstantinopel waren ab verstärkt orthodoxe Missionare ins Land gekommen, angeblich sollen bereits Waräger und Russen des ersten gescheiterten Angriffs auf Konstantinopel getauft zurückgekehrt sein.

In 35 Jahren, bis , war das gesamte, bis dahin heidnische Russland christianisiert. Die Annahme des byzantinischen Christentums verschloss Russland zugleich eine kulturelle Beziehung zum römischen Christentum, denn Byzanz betrieb zu dieser Zeit seine Kirchenpolitik im bewussten Gegensatz zu Rom und vermittelte den Ostslawen bei ihrer Bekehrung antirömische Tendenzen.

Die Orthodoxe Kirche und ihre Werte bildete zukünftig eine tragende gesellschaftliche Säule des russischen Reiches. Jahrhundert zunächst nach Wladimir , dann nach Moskau.

Jahrhundert löste sich die Russisch-Orthodoxe Kirche endgültig vom griechisch-orthodoxen Patriarchat in Konstantinopel , nachdem sich dieses infolge des politischen Niedergangs von Byzanz zu Zugeständnissen an den Papst bereit erklärt hatte.

Dieser Kirche war es als einziger Religion erlaubt, zu missionieren. Erst mit der Revolution von wurden die Gesetze gelockert.

Nach der Herrschaftsübernahme der Kommunisten wurden hauptsächlich Mitglieder dieser Kirche unterdrückt, da sie als Symbol der Autokratie galt.

Zwischen und wurden ca. Während es noch Viele Klöster wurden gegründet oder wiedererrichtet. Religionsunterricht an Schulen wurde wieder eingeführt.

Die Mehrheit der Bevölkerung vertraut der Kirche und sieht in ihr eine Institution, die Werte vermittelt und den inneren Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt.

Daneben haben sich im Verlauf der Geschichte Abspaltungen vom orthodoxen Glauben vollzogen. Die älteste Abspaltung sind die Altorthodoxen oder Altgläubigen.

Weitere aus der Orthodoxie hervorgegangene Glaubensrichtungen sind die Molokanen. Aus ihnen gingen wiederum die Duchoborzen hervor.

Beide Religionsgemeinschaften lehnen Reichtum ab, versuchen ein Leben in Bescheidenheit zu führen und suchen nach einer wahrhaft biblischen Gemeinschaft.

Von einigen Leibeigenen wurde die Gemeinschaft der Subbotniki gegründet. Diese berufen sich in erster Linie auf das Alte Testament. Viele dieser Sekten oder Gruppierungen waren im Zarenreich willkürlichen Verfolgungen ausgesetzt.

Der Islam in Russland ist im Nordkaukasus schon seit dem 7. Jahrhundert verbreitet und damit auf dem heutigen russischen Staatsgebiet älter als die erste russische Staatsgründung und die Christianisierung des Landes.

Im Jahr traten auch die Wolgabulgaren zum Islam über und gaben ihn im Jahrhundert an die Tataren weiter. Die einheimischen Völker des Kaukasus und die Turkvölker sind zumeist sunnitische Gläubige.

Bereits Ende des Sie gibt es auch in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Seitdem sind zahlreiche weitere Organisationen und Abspaltungen entstanden.

Die Geschichte der Juden in Russland lässt sich seit dem 4. Bis zur Zeit Iwan des Schrecklichen — wurden Juden bis auf einige gegen sie gerichtete Gesetze toleriert.

Ab wurden sie aus dem Russischen Kaiserreich ausgewiesen, bis dies durch die Eingliederung der östlichen Teile Polens und unmöglich wurde.

Jahrhundert unterstützten Beamte antisemitische Strömungen in der Bevölkerung. Die Maigesetze von vertrieben die Juden selbst im Ansiedlungsrayon aus den ländlichen Gebieten; mit Quoten begrenzte man die Anzahl der Juden, die zu höherer Bildung zugelassen wurden, auf drei bis zehn Prozent.

Zwischen und flohen mehr als zwei Millionen Juden aus Russland, besonders nach Amerika. Während des Stalinismus wurde in Russisch-Fernost die Jüdische Autonome Oblast mit dem Hauptort Birobidschan gegründet, wo sich allerdings nur wenige Juden ansiedelten.

Im Vergleich zu den Jahrzehnten davor, gibt es heute nur noch wenige Juden, da viele von ihnen nach Deutschland oder nach Amerika , die meisten aber nach Israel ausgewandert sind.

Fast alle in Russland lebenden Juden sind Aschkenasim , aber es gibt auch noch einige wenige Bergjuden und Bucharische Juden , die zu den Mizrachim gezählt werden.

In Russland ist auch die tibetische Form des Buddhismus verbreitet, wobei er sich ursprünglich auf die asiatischen Völker Kalmücken , Tuwiner beschränkte.

Ebenso wie Geistliche und Anhänger praktisch aller anderen Religionen wurden in der Sowjetunion während der kommunistischen Herrschaft auch buddhistische Mönche verfolgt und unterdrückt.

Seit der politischen Wende in Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion verzeichnen die buddhistischen Gemeinschaften hingegen wieder Mitgliederzuwachs unter den Angehörigen der traditionell buddhistischen Völker, aber auch seitens der Russen und anderen Nationalitäten.

Der Schamanismus ist unter der indigenen Bevölkerung in Sibirien wieder weit verbreitet; insbesondere bei den kleinen Völkern des russischen Nordens.

Zwar sind heute die meisten Bewohner Sibiriens Christen, dennoch sehen sie es nicht als Widerspruch, die Rituale ihrer Vorfahren zu praktizieren.

Die Sowjetunion war ein ausgesprochener Vielvölkerstaat , und auch im heutigen Russland treffen sich viele unterschiedliche Mentalitäten. Durch die Verschmelzung dieser Völker und Konfessionen und die Einflüsse sowohl westlicher wie östlicher Prägungen entwickelten sich aber markante Eigenarten bzw.

Stereotype , die in den Begriff der russischen Seele mündeten. Dieser Begriff hat bis heute eine sehr breite Rezeption erhalten; im westlichen Ausland diente der Begriff Russophilen und Kritikern der westlichen Lebensweise als Projektion zu der als gefühlskalt empfundenen eigenen Zivilisation.

Dazu kommt die bereits erwähnte Alles-oder-nichts-Mentalität, die keinen Kompromiss oder goldene Mitte kennt. Wichtig ist zudem weiterhin ein starkes Solidaritäts- und Gemeinschaftsgefühl.

Die russische Gesellschaft ist traditionell kollektivistisch geprägt, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe sehr wichtig. Dieses Wertesystem stammt nicht erst aus den Zeiten des Kommunismus, sondern reicht weiter zurück in die Lebensweise der bäuerlichen Dorfgemeinschaft, dem Mir.

Da auch Grund und Boden lange Zeit Gemeingut waren, hat sich bei den Russen verinnerlicht, dass die Interessen des Einzelnen vor den Interessen der Gruppe zurückzustehen haben.

Die Familie ist für viele Russen eine wichtige Bezugsgruppe, besonders auf dem Land lebt man in jeder Beziehung eng zusammen.

Dort wohnen oft mehrere Generationen in einer Wohnung oder in einem Haus. Die traditionelle Familie unterstützt sich finanziell und hilft einander bei der Kinderbetreuung und Seniorenpflege.

Die Kollektivorientierung zeigt sich bisweilen auch heute noch im Berufsalltag. Das Kollegium wird als Gemeinschaft erlebt und es ist sehr wichtig, diese Gruppenorientierung zu stärken.

Vetternwirtschaft Nepotismus bei der Stellen- oder Auftragsvergabe ist dabei eine Nebenwirkung. Bildungsnahe, ehrgeizige und kritische Menschen suchten nach dem markanten Bruch mit der westlichen Welt vermehrt Lebensmöglichkeiten im Ausland; die Duma diskutierte gar ein Verbot von Fremdsprachenunterricht, weil dieser die Abwanderung fördere.

Russlands Geschichte erlebte seit ihrem Beginn im 9. So ist die russische Geschichte eine Eigenentwicklung, die sich von der Entwicklung seiner Nachbarn in Europa deutlich unterscheidet.

Ursächlich dafür ist ein ständiges In- und Gegeneinanderspiel typisch russischer Merkmale aus sozialen Begebenheiten und geographischen Einflüssen, die seine Geschichte auf weiten Strecken begleiteten.

Dazu trug das Fehlen von natürlichen Grenzen bei, was Russland im Wechselspiel mit der Erfahrung fremder Einfälle dazu veranlasste, die Grenzen so weit auszudehnen, bis natürliche Grenzen einen wirksamen Schutz bilden konnten vgl.

Die Spannung zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und der Bewältigung bzw. Nichtbewältigung durch die jeweils herrschenden Gruppen gehört ebenso zu den Konstanten der russischen Geschichte.

Beispielhaft zu nennen sind die Nichtbewältigung der sozialen Unruhen im Zuge des Industriezeitalters mit ihren Höhepunkten in der Revolution , der Februar- und der Oktoberrevolution oder die Bewältigung der wirtschaftlichen Umbrüche im Zuge der Übernahme der Marktwirtschaft der er-Jahre.

Die aus der byzantinischen Orthodoxie übernommenen Denkweisen führten zu Spannungen mit modernistischen Tendenzen und begründeten das markante Spannungsverhältnis zwischen Beharrung und Fortschritt , das sich z.

Aufgrund der fehlenden römischen Rechtstradition fehlte lange Zeit ein Widerstandsrecht gegen herrscherliche Übergriffe, so dass die Beziehung zwischen Staatsgewalt und der wirtschaftlichen und politischen Freiheit des Einzelnen belastet blieb.

Dies zeigte sich besonders im An diese Vorstellungen des Kollektivs knüpften im Jahrhundert Marxisten und Sozialisten an und setzte diese in der Sowjetunion fort.

Der Ausgleich zwischen zentralistischer und dezentraler Herrschaft war in der Geschichte Russlands ein konstantes Problem.

Insbesondere in Übergangszeiten z. Auf diese Form geht der heutige russische Landesname Rossija zurück.

Die früheste Geschichte des europäischen Russlands zur Geschichte des asiatischen Teils siehe Geschichte Sibiriens ist im Norden geprägt von finno-ugrischen Völkern und Balten , im Süden von den indogermanischen Steppenvölkern des Kurganvolks , der Kimmerer , Skythen , Sarmaten und Alanen ; später kamen hier noch Griechen , Goten , Hunnen und Awaren hinzu.

In die Mitte, zwischen Dnepr und Bug , kamen die slawischen Völker, die sich ab dem 6. Jahrhundert auch nach Norden und Osten auszudehnen begannen.

Jahrhundert befuhren skandinavische Wikinger die osteuropäischen Flüsse und vermischten sich später mit der slawischen Mehrheitsbevölkerung.

Im südlichen Steppengebiet und an der Wolga waren hingegen Reiche der aus Asien eingeströmten Turkvölker der Chasaren und Wolgabulgaren entstanden, mit denen die Rus Handel trieben, aber auch Kriege führten.

Aufgrund des ungünstigen Senioratsprinzips bei der Regelung der Erbfolge begann die Kiewer Rus im Jahrhundert zu zerfallen, was es den ab einfallenden Mongolen erleichterte, die zerstrittenen russischen Fürstentümer zu unterwerfen.

Mit der Errichtung der Mongolenherrschaft trat Osteuropa von bis zur Mitte des Die mongolische Fremdherrschaft führte demnach für zwei Jahrhunderte zu einem Abbruch der Beziehungen zum Westen und förderte die Abkapselung des orthodoxen Russlands.

Die russischen Fürstentümer lagen im Machtbereich der Goldenen Horde , konnten jedoch eine gewisse innere Autonomie bewahren. Unter den zersplitterten und verfeindeten russischen Fürstentümern erwies sich das kleine und unbedeutende Fürstentum Moskau als das durchsetzungsstärkste.

Unter Dmitri Donskoi , der verschiedene russische Fürstentümer einen konnte, wurde im Jahre ein wichtiger Sieg über die Goldene Horde in der Schlacht auf dem Schnepfenfeld erzielt.

Jahrhundert beherrschten westlichen Teil der Rus aus. Dies führte zu langanhaltenden Kriegen im Jahrhundert mit Polen und Litauen vgl.

Sein Enkel Iwan IV. Unter der Herrschaft Iwans IV. Jahrhundert bis an den Pazifik brachte. An der Wende zum Napoleon endgültig besiegen und zur Abdankung zwingen konnten.

Aufgrund der festgefahrenen gesellschaftlichen Strukturen wie der Autokratie und der Leibeigenschaft konnte das agrarisch geprägte Reich jedoch mit den sich rasant entwickelnden Industriestaaten immer weniger Schritt halten.

Diese forderte ihren Anteil an der Verfügung über die Staatseinnahmen und die Mitverantwortung für die öffentlichen Angelegenheiten. Sie verstanden unter politischer Freiheit kein moralisches Ziel, sondern meinten damit die Freiheit der materiellen Entfaltung und gerechte Besteuerung.

Eine Anpassung der Verfassungswirklichkeit des Staates, der die Mittelschicht näher eingebunden hätte, fand aber nicht statt.

Stattdessen flammte der Terror wieder auf. Allerdings war Zar Nikolaus II. Die anfänglichen Erfolge, vor allem gegen Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich , wurden bald abgelöst von einem Stellungskrieg, bis die Moral der russischen Soldaten nachgab und die Front zusammenbrach.

Nach blutiger Niederschlagung der Demonstranten stürmten diese den Winterpalast und der Kaiser wurde zum Abdanken gezwungen. Nach der Februarrevolution erlangten die Frauen in Russland das aktive und passive Wahlrecht.

Sie waren sowohl an den Wahlen zu den Sowjets als auch zu den Stadt dumas zugelassen. Dezember wurde der Zusammenschluss der sowjetischen Sozialistischen Republiken zur Sowjetunion beschlossen und eine staatlich kontrollierte Wirtschaftspolitik ausgerufen.

Die Sowjets wurden als Eigentümer von Boden und Produktionsmitteln erklärt. Lenins Tod am Januar führte zu einem erbitterten Nachfolgekampf, in dem sich Josef Stalin gegen Leo Trotzki durchsetzte.

Stalin festigte seine Macht durch gezielten Terror. Seit wurde die staatliche Wirtschaft Fünfjahresplänen unterworfen, die Industrialisierung und Infrastruktur, speziell im asiatischen Teil des Landes, vorangetrieben und die Landwirtschaft kollektiviert.

Im August schloss die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt mit Deutschland , der in einem geheimen Zusatz auch eine einvernehmliche Aufteilung Osteuropas zwischen beiden Parteien aufnahm.

Dies ermöglichte Hitler Anfang September den geplanten Angriffskrieg gegen Polen, der mit einem sowjetischen Angriff gegen Ostpolen Mitte September abgestimmt war.

Nach dem Überfall des Deutschen Reiches am In diesen Ländern blieben Hunderttausende sowjetischer Soldaten stationiert. Der Kalte Krieg dominierte bis die Weltpolitik.

Kurz vor der bevorstehenden Unterzeichnung eines neuen Unionsvertrages putschten konservative Kommunisten im Augustputsch in Moskau gegen Gorbatschow, um die Unterzeichnung des Unionsvertrages sowie weitere Reformen zu verhindern.

In der russischen Verfassungskrise löste Jelzin per Ukas den Volksdeputiertenkongress sowie den Obersten Sowjet Russlands auf, die sich seinen Bemühungen und den Resultaten einer Volksbefragung am April widersetzt hatten, Wirtschaftsreformen durchzusetzen.

Bei der gewaltsamen Niederschlagung eines weiteren Aufstandes gegen ihn am 3. Oktober gab es in Moskau Tote. Im Dezember billigte die russische Bevölkerung per Volksabstimmung die neue Verfassung der Russischen Föderation Zweikammersystem , Präsidialverwaltung.

Dabei gelangten wertvolle Unternehmen in die Hände von Leuten, die gute Beziehungen zu Herrschenden hatten bzw.

Im Oktober waren 2. Wegen Nichtzahlung von Löhnen und Gehältern kam es zu gesamtwirtschaftlich folgenschweren Streiks, z.

Insbesondere in der Übergangszeit nahmen aufgrund des Erstarkens regionaler Autonomien nach dem Ende der stark zentralistischen Sowjetzeit zentrifugale Strömungen an den Rändern des Landes zu.

Die chaotischen Jahre unter Jelzin verunsicherten viele Menschen. Die Geburtenrate war niedrig; Kriminalität, Alkoholismus etc.

Margareta Mommsen als in jeder Hinsicht unvereinbar mit Vorstellungen einer eigenständigen Rolle des Parlaments, von wechselnden parlamentarischen Mehrheiten sowie vom freien Wettbewerb politischer Parteien gesehen.

März einen Beitrittsantrag an Russland gestellt hatten. März stellte auch Transnistrien einen Beitrittsantrag. Diese wurden durch den kommunistisch dominierten Volksdeputiertenkongress blockiert.

Präsident Boris Jelzin griff deswegen zu harten und verfassungswidrigen Mitteln und löste den Volksdeputiertenkongress im Herbst durch den Einsatz des Militärs auf.

Es wurde eine Verfassung geschaffen, die den Präsidenten weitgehend der Kontrolle von Volk und Parlament entzog. Die gültige Verfassung der Russischen Föderation wurde am Dezember durch eine Volksabstimmung angenommen und trat am Dezember in Kraft.

Sie stellt einen Bruch mit der sowjetischen Vergangenheit dar. Menschenrechte und Freiheitsrechte wie Rede-, die Presse- und die Reisefreiheit sind die höchsten Werte.

In der seither umgesetzten Praxis wird wegen der Einschränkung von Grundrechten Russland als Gelenkte Demokratie bezeichnet oder aber mit dem Fachbegriff Autoritarismus umschrieben.

Die Kluft zwischen Rhetorik und Handlungen in diesen Sphären ist eklatant. Die Bilanz der Ära Jelzin war gespalten: Zwar konnten in Russland demokratische und liberale Reformen eingeführt werden.

Hinzu kam, dass der mit der Privatisierung verbundene Gang an die Börse von der internationalen Finanzkrise ab überschattet wurde.

Während neun Aktiengesellschaften an der internationalen Londoner Börse neues Kapital einwerben konnten, gelang auf dem Höhepunkt der Krise mit RusHydro nur noch einem russischen Unternehmen der Gang an die Börse.

Russland ist nach der Verfassung vom So ist das Staatsoberhaupt der Präsident Russlands , der vom Volk für jeweils sechs Jahre direkt gewählt wird.

Der Präsident gehört unmittelbar keiner der drei Staatsgewalten an, sichert aber ihr Funktionieren und Zusammenwirken. Die Haupteinwirkungsform des Präsidenten ist das Dekret, mit dem er jeden Sachverhalt mit unmittelbarer Rechtswirkung regeln kann.

De facto stellt das politische System Russlands eine Mischung aus instabilen demokratischen Institutionen und autoritären Praktiken dar. Der Präsident Russlands schlug ab bis Mai die Gouverneure vor — die Regionalparlamente konnten diese nur noch bestätigen.

Die Gouverneure wiederum ernannten seit anstelle der regionalen Parlamente die Vertreter für den Föderationsrat und auch lokale Vertreter wie Bürgermeister.

Diese gaukeln demokratische Verhältnisse lediglich vor. Es bildeten sich Hunderte von politischen Gruppierungen, Splittergruppen, Bewegungen und Parteien, die ein breites politisches Spektrum von Monarchisten bis hin zu Kommunisten abdecken.

Die russischen Parteien sind eher schwach und verfügten selten über eine stabile Identität. Die russische Regierung unterstützte seit den Wahlen zur Staats duma jeweils eine neue, eigene Hausmacht.

Erst ab der Jahrtausendwende kristallisierten sich einige wenige Parteien als weitgehend stabil heraus.

Diese stellen inzwischen gesellschaftliche Netzwerke dar, die spezifische Wählergruppen mobilisieren können. Das gegenwärtige russische Parteiensystem ist das Ergebnis umfassender Veränderungen unter Putin.

Er erhöhte die Zahl der Mindestmitgliederschaft für eine Registrierung, wodurch sich die Anzahl der erlaubten Parteien bis auf sieben reduzierte.

Im Zuge der Demonstrationen zur Parlamentswahl im Dezember wurde ein neues Parteiengesetz verabschiedet, das die Zulassung neuer Parteien ab einer Mitgliederzahl von Personen vorsieht bisher Diese Erleichterungen der Auflagen zieht das Aufkommen vieler neuer Parteien nach sich.

Dazu hat bisher vor allem die Wechselkurspolitik der russischen Zentralbank beigetragen. Um eine rasche Aufwertung des Rubels mit einer Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit russischer Produzenten zu verhindern, intervenierte sie am Devisenmarkt.

Die umlaufende Rubelgeldmenge stieg stark an. Im Zuge der Internationalen Wirtschaftskrise verlor der Rubel im zweiten Halbjahr rund 20 Prozent seines Wertes gegenüber dem Euro, [] stabilisierte sich aber seither.

Durch die Dollarschwäche übernimmt aber zunehmend der Euro dessen Bedeutung. Da die Verwendung von Drittwährung in Russland nicht erlaubt ist, wurde dennoch in Rubel gezahlt.

Diese Praxis ist aber seit Januar verboten. Wegen häufiger Bankeninsolvenzen und Finanzkrisen sind viele Russen dazu übergegangen, ihre Ersparnisse als Bargeld in Euro- und Dollar-Scheinen oder in Immobilien anzulegen.

Der Staatshaushalt umfasste Ausgaben von umgerechnet ,6 Mrd. Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet ,5 Mrd.

Angekündigt ist auch eine weitere Steigerung der Sozialausgaben. Somit werden die Ausgaben tendenziell weiter steigen, was aufgrund einer geringen Verschuldungsquote kein Problem darstellt.

Nach dem Ende der Sowjetunion ist Russland darum bemüht, seinen Einfluss in der Welt, aber insbesondere in seiner direkten Nachbarschaft zu konsolidieren.

Russland ist in eine Anzahl regionaler Konflikte verstrickt, von denen viele kriegerischen Charakter haben und nur teilweise oder noch gar nicht gelöst wurden — darunter die Tschetschenienkriege bis , die Kriege um Abchasien und Südossetien Georgienkrieg , der Konflikt in Transnistrien und zuletzt der Krieg in der Ukraine und die Besetzung der Krim.

Seinen Einfluss generiert Russland daneben über die militärischen Streitkräfte derzeit ca. Darüber hinaus bestehen jedoch enorme Schwierigkeiten, dem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

Dies rührt insbesondere aus der ökonomischen Schwäche her. Daneben verfügt es im Gegensatz zur Sowjetunion nicht mehr über ein attraktives Herrschafts- und Kultursystem.

Die Möglichkeit, militärische Macht in politischen Einfluss umzuwandeln, ist auf Russlands unmittelbare Umgebung beschränkt.

Selbst besteht die Führung Russlands aber auf dem Recht, unilateral handeln zu dürfen, was das Verhalten im Georgienkrieg belegt.

Besonders Asien gewinnt dabei eine stetig wachsende Bedeutung. Während Russland und Indien traditionell gute Beziehungen pflegen und diese weiter ausgebaut haben, hat sich das russisch-chinesische Verhältnis durch die Lösung alter Spannungen stetig verbessert.

Abgesehen vom gemeinsamen Ziel, der weltpolitischen Dominanz des Westens etwas entgegenzusetzen, stehen vor allem Wirtschafts- und Rüstungsprojekte sowie russische Rohstofflieferungen im Vordergrund der Kooperation.

Dabei geht es vorwiegend um bestimmte Ausrüstungen für die russische Öl- und Gasindustrie, zudem wird verschiedenen russischen Finanzinstituten der Zugang zum Finanzmarkt erschwert.

Der Beschluss dieser Sanktionen erfolgt jeweils befristet für ein halbes Jahr letztmals bis Januar und bedarf der Einstimmigkeit der Mitgliedsländer.

Die aus der Sowjetzeit geerbten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den einzelnen Republiken erforderten eine neue rechtliche Form der Kooperation und der Integration.

Nach Einschätzung von Politologen hing ihre Entwicklung jedoch stark mit persönlichen Ambitionen Lukaschenkas zusammen, der Nachfolger Jelzins in einem künftigen Unionsstaat zu werden.

Bis verlief die weitere Integration sehr schleppend, viele Projekte wie die gemeinsame Währung wurden nicht umgesetzt. Die Beziehungen waren vielmehr von Energiekonflikten überschattet.

Zu den weiteren Zielen dieser Gemeinschaft zählt ein gemeinsamer Wirtschaftsraum und die Schaffung einer politischen Union , die für weitere Staaten des postsowjetischen Raumes offensteht.

Ein ambivalentes Verhältnis hat Russland mit der Ukraine. Trotz enger historischer und kultureller Verbindungen und einer fortbestehenden wechselseitigen Abhängigkeit, vor allem in den Energiefragen, haben geschichtsbezogene Meinungsverschiedenheiten vgl.

Holodomor sowie der erklärte Westkurs der Ukraine das Verhältnis schwer belastet. Vor allem westlich orientierte Regierungen der Ukraine wurden von Russland wiederholt unter Druck gesetzt, so zum Beispiel nach der Präsidentschaftswahl in der Ukraine , als es zum Russisch-ukrainischen Gasstreit kam.

Nach der Abwahl des russlandfreundlichen Politikers Wiktor Janukowytsch und dem Euromaidan , bei dem sich die Demonstranten für eine Westorientierung der Ukraine aussprachen, kam es zur Annexion der Krim durch Russland und zum Krieg in der Ukraine seit , wobei sogenannte Separatisten für eine Autonomie des Donbass kämpften.

Diese wurden durch Russland personell und militärisch unterstützt. Bereits im Jahr war in ukrainischen Medien offen über die Möglichkeit eines militärischen Angriffs durch Russland diskutiert worden.

Seit Mitte des Jahrhunderts bestand der Peterhof in Nowgorod als Handelsniederlassung der Hanse. Zu militärischen Auseinandersetzungen kam es seit dem Jahrhundert mit dem Schwertbrüderorden in Livland.

Der historische Beitrag Deutschlands wird daher bis heute in Russland anerkannt und geschätzt. Auch politisch blickten Deutschland und Russland bis zum Ende des Jahrhunderts auf lange Bündnistraditionen zurück.

Während der Napoleonischen Kriege kämpften Russen und Deutsche gemeinsam gegen die französische Fremdherrschaft. Jahrhunderts bestanden hatte, setzte sich in der Folge nach dem Wiener Kongress als Heilige Allianz fort.

Dem folgten schwere kriegerische Auseinandersetzungen im Jahrhundert, die in den Köpfen vieler Menschen nachwirken. Die rechtliche Grundlage der Beziehungen des wiedervereinigten Deutschlands und der Russischen Föderation bilden der Vertrag über gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit vom 9.

Ab entwickelte sich eine Beziehung besonderer Art zwischen beiden Ländern. Zum einen war die deutsche Seite dankbar für die friedliche Wiedervereinigung und die problemlose Abwicklung der Folgeauswirkungen, zum anderen fühlte sich Deutschland als Impulsgeber und Motor für eine stärkere Integration Russlands in europäische Strukturen und warb für Kredite und Investitionen in Russland.

Ab fanden jährlich bilaterale Regierungskonsultationen auf höchster Ebene unter Beteiligung beider Regierungen statt. Zwischen Deutschland und Russland entwickelte sich ein enger kultureller und bildungspolitischer Austausch.

Im April wurde eine gemeinsame Erklärung für eine strategische Partnerschaft auf dem Gebiet der Bildung, Forschung und Innovation unterzeichnet.

Ab gab es Koordinierungsbüros in Hamburg und Moskau für den bilateralen Schüler- und Jugendaustausch. Petersburg und seit Frühjahr in Nowosibirsk.

Daneben sind zahlreiche weitere deutsche Kulturmittler in Russland vertreten. Obwohl die Tendenz stieg, hatten trotz starker Wirtschaftsbeziehungen und eines bedeutenden Austausches zwischen den Zivilgesellschaften nur ein Drittel der Deutschen Russland als Partnerland vertraut.

Dies lässt sich auf die Rolle der Medien zurückführen, die einen entscheidenden Einfluss bei der Wahrnehmung Russlands haben vgl. Durch die wirtschaftliche Stabilisierung nach der Jahrtausendwende und hohe Einkommen aus den Ölvorkommen verschwand dieses Bild allmählich.

Die Abkühlung der russisch-deutschen Beziehungen begann schon im Herbst , als der Bundestag eine Resolution mit Kritik an Russlands Innenpolitik verabschiedete.

Im Verlauf der Ukraine- und Krimkrise zeigte sich, dass russische Geheimdienste zunehmend versuchen, mittels gezielter Infiltration sozialer Netzwerke wie Facebook sowie der Kommentarbereiche westlicher, auch deutscher Onlinemedien betroffen sind etwa die Deutsche Welle und die Süddeutsche Zeitung , die öffentliche Meinung im Ausland zu Gunsten Russlands zu manipulieren.

Wie die Süddeutsche berichtet, sind zu diesem Zweck hunderte bezahlte Manipulatoren im Einsatz. Der Syrienkonflikt ist einer der wenigen internationalen Konflikte, in denen die russische Regierung eine zentrale Rolle spielt.

Dabei brachte ihre Verweigerungshaltung gegenüber jeglichen Versuchen, im Rahmen des UN-Sicherheitsrats internationalen Druck auf die Regierung Assad auszuüben, der russischen Regierung scharfe Kritik westlicher und regionaler Akteure ein und beschädigte das Ansehen Russlands in der arabischen Welt.

Russland nahm von Anfang an die klare Haltung ein, dass die Kämpfe zwischen Regierung und Opposition nur innersyrisch zu lösen sei.

Dies sei erstens durch ergebnisoffene Verhandlungen zwischen beiden Seiten zu erreichen und sollte zweitens ohne externe Einmischung geschehen, sei es durch Waffenlieferung an die Rebellen oder durch militärische Intervention.

Dementsprechend blockierte Russland nicht nur Resolutionsentwürfe im UN-Sicherheitsrat, die Sanktionen vorgesehen hätten Oktober , Juli , sondern auch solche, die lediglich die Gewaltanwendung durch die syrische Regierung verurteilt hätten, ohne dass zugleich die Regimegegner ebenfalls verurteilt und zum Gewaltverzicht aufgerufen würden Februar Die Führung Russlands gibt vor, damit eine neutrale Haltung einzunehmen.

Jedoch unterstützt die russische Regierung die Regierung Assads auf vielfältige Weise. Erstens stützt man auf internationaler Bühne die Legitimationsstrategie der syrischen Führung.

SA Greyhound ] und Helikopter. Russland verweist darauf, dass die Exporte nach internationalem Recht zulässig seien. Als verlässlicher Exporteur — so die russische Rechtfertigung — sei die russische Regierung daher verpflichtet, bestehende Verträge zu erfüllen.

Drittens hilft die russische Regierung der Regierung Assad auch, indem sie Banknoten für die syrische Regierung druckt.

Die Motive der russischen Syrienpolitik gehen über materielle Interessen hinaus. Sie betreffen grundlegende Fragen der internationalen Ordnung und regionalen Machtbalance, aber auch konkrete sicherheitspolitische Risiken für Russland selbst.

Es geht um konträre Ansichten zur Ausgestaltung der internationalen Ordnung und den Anspruch Russlands, diese mitzubestimmen. Dahinter steht eine traditionelle Interpretation staatlicher Souveränität.

Diese hat auch eine innenpolitische Begründung. September wurde vereinbart, dass die syrische Regierung zunächst binnen einer Woche das gesamte Giftgasarsenal offenlegen muss und den UN-Inspektoren uneingeschränkten Zugang zu den Lagerstätten gewähren.

Humanitäre Hilfe leistet Russland in dem Konflikt hingegen kaum, [] so stellte die Regierung im Jahr für das UN-Hilfsprogramm zur Versorgung der rund 4 Millionen Syrer, die vor dem Krieg in die Nachbarländer geflohen sind, bislang einen Betrag von Im Jahr wurde kein einziger Syrer in Russland offiziell als Flüchtling anerkannt, Asylsuchende wurden geduldet.

Von internationalen Bürgerrechtsorganisationen und dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland werden die Einschränkungen der Pressefreiheit seit dem Jahr kritisiert.

Die staatliche Einflussnahme im Bereich des Fernsehens ist komplett, alle landesweit sendenden TV-Stationen sind entweder direkt in staatlichem Besitz oder unter staatlicher Kontrolle.

Im Radiobereich ist die Situation ähnlich. Offiziell gibt es keine Zensur durch die Regierung — durch die Eigentumsverhältnisse ist die Zensur in den Köpfen der Leute.

Der Staat schütze die Bürger nicht, klagte die Nowaja Gaseta sowie die geflüchtete Julija Latynina [] [] und wiederholt kursierten Listen mit Adressangaben von Oppositionellen im Internet.

Homosexualität in Russland ist weitgehend tabuisiert. Unter dem Vorwand der Extremismusbekämpfung werden die Freiheiten religiöser Minderheiten stark eingeschränkt.

Auf der Krim hat sich die Menschenrechtslage seit der Besetzung durch Russland erheblich verschlechtert. Die Überprüfung von Bürgerrechten , z.

Ein Durchbrechen der Korruptionsketten sei auch deshalb kaum möglich, weil saubere Beamten kein Geld nach oben abgeben können und deshalb aus dem Amt gedrängt werden oder Posten für ehrliche Beamte wegen Ablösesummen erst gar nicht zugänglich seien, schreibt Jens Siegert.

Das sollte sich schnell ändern. Putin ging sofort daran, die bis dahin zwar nicht autonom agierenden, aber von unterschiedlichen Machtzentren kontrollierten Bereiche der russischen politischen Öffentlichkeit systematisch der Regierung zu unterwerfen.

Hinter diesem Vorgehen steckt die Überzeugung, dass der russische Staat in den er-Jahren kurz vor dem Zerfall gestanden habe und dass das ursächlich mit der Schwäche der Zentralmacht zusammengehangen habe.

Bei dieser Versammlung wurden ausgewählte Themen diskutiert. Allerdings wurden aus Regierungssicht nicht konstruktive NGOs, die sich nicht einfach unterordnen wollten, ausgeschlossen.

Dies wurde auch beim Machtwechsel in der Ukraine vermutet. Putin drückte das am Mai in seiner alljährlichen Ansprache vor beiden Parlamentskammern so aus:.

Aber längst nicht alle orientieren sich daran, die wirklichen Interessen der Menschen zu verteidigen. Für einen Teil dieser Organisationen ist es zu vorrangigen Aufgabe geworden, Finanzierung von einflussreichen ausländischen Stiftungen zu bekommen, für andere, zweifelhafte Gruppen und kommerzielle Interessen zu bedienen.

Gleichzeitig interessieren sie die dringendsten Probleme des Landes und seiner Bürger nicht. Sich dagegen zu beschweren, ist in einer hoch korrupten Gesellschaft, wie der russischen, in der Beschwerde- und Berufungsinstanzen insbesondere gegen staatliches Handeln, etwa Gerichte, nur sehr eingeschränkt funktionieren mit hohem administrativen Aufwand verbunden.

Als ein Fall der Anwendung dieses Gesetzes wurde der Entzug des Abgeordnetenmandates des Jabloko -Politikers Lew Schlosberg bekannt, der von den Beisetzungen wohl in der Ukraine gefallener russischer Soldaten berichtet hatte.

In Russland gilt eine allgemeine Wehrpflicht für wehrfähige Männer ab 18 bis maximal 27 Jahren. Da die wehrpflichtigen Soldaten früher auch in Krisengebieten wie Tschetschenien eingesetzt wurden und es im Rahmen der Dedowschtschina nicht selten zu Misshandlungen von jungen Rekruten durch Vorgesetzte kommt, gibt es in der Bevölkerung, besonders durch die Mütter Wehrpflichtiger, immer wieder Kritik an der Wehrpflicht.

Die Stärke der Streitkräfte betrug 1. Die schon ab massiv gestiegenen [] Rüstungsausgaben Russlands hatten sich noch von bis verdoppelt [] und sollen ab rund ein Fünftel der gesamten Staatsausgaben betragen.

Elemente dieser Militärreform waren: Vorrang der konventionellen vor der nuklearstrategischen Rüstung, personelle Verkleinerung der Armee auf Vorgesehen war, für die Modernisierung der Armee und die Instandsetzung von Waffen und Militärtechnik bis Vorlage: Im Jahr wurden neue Raketen für die Nuklearstreitkräfte angekündigt.

Ihr Oberbefehlshaber, ein Armeegeneral, ist gleichzeitig Stellvertreter des Innenministers. Sie sind mit Schützenpanzern und eigener Artillerie ausgerüstet.

Daneben gibt es die rund Mit der Unterschrift Präsident Putins trat am Der russische Föderalismus ist sehr asymmetrisch geprägt, da das föderale System eine Kombination aus ethnoföderalen Republiken und territorial-föderalen Gebieten darstellt.

Dass die Völkerrechtssubjekte Krim und Sewastopol zu Russland gehören, ist international nicht anerkannt.

Die Republiken wurden nach den jeweils dominierenden nichtrussischen Volksgruppen definiert, wenngleich ihre Grenzen nicht immer mit den ethnischen übereinstimmen, während die Gebiete in den übrigen, mehrheitlich von Russen bewohnten Teilen des Landes nach rein administrativen Gesichtspunkten gebildet wurden.

Territorien, in denen kleinere nichtrussische Minderheiten leben, erhalten den niedrigeren Rang eines Autonomen Gebietes, beziehungsweise Autonomen Kreises.

Bezogen auf Bevölkerung, Fläche und relativen Wohlstand unterscheiden sich die Föderationssubjekte mitunter erheblich. Obwohl alle Föderationsobjekte formal gleichgestellt sind, sind nur die Republiken berechtigt, eine eigene Verfassung zu erlassen.

Sie können zudem internationale Verträge unterzeichnen, solange sich diese an die russische Verfassung halten.

Besonderheiten der Republiken bestehen zudem in der traditionellen Namensgebung, der Anzahl der Abgeordneten in Regionalparlamenten und spezifischen Gesetzgebungskompetenzen.

Sie verfügen nur über Statuten anstelle von Verfassungen. An der Spitze der Republiken steht meist ein Präsident. Die übrigen Föderationssubjekte werden von dem Leiter der Administration geführt, dem Gouverneur.

Die gesetzgebenden Körperschaften in den Republiken sind sowohl Einkammer- als auch Zweikammersysteme. In den Gebieten besteht die parlamentarische Vertretung nur aus einer Kammer.

Seit werden die Republikpräsidenten und Gouverneure nicht mehr von der Bevölkerung, sondern vom regionalen Parlament gewählt.

Die Kandidaten schlägt der Präsident vor. Ziel dieser Reform war die Stärkung der vertikalen Machtverteilung und eine Verschärfung der Kontrolle über die regionalen Machthaber.

Die Einwohnerzahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf die Volkszählung vom 9. Im Jahr wurde zudem der Föderationskreis Nordkaukasus , durch Ausgliederung aus dem Föderationskreis Südrussland , als achter Föderationskreis geschaffen.

Die Krim bildete nach ihrem umstrittenen Beitritt zur Föderation ab dem März einen eigenen neunten Föderationskreis, der per Juli aufgelöst und dem Föderationskreis Südrussland angeschlossen wurde.

Neben den genannten zwei hierarchischen föderalen Ebenen 1. Föderationssubjekt gibt es noch eine dritte eigenständige Verwaltungsebene, die der kommunalen Selbstverwaltung Rajon.

Deren administrative Leiter werden von der Bevölkerung direkt gewählt. Die Regionen sind gegenüber den kommunalen Selbstverwaltungsorganen administrativ höherstehend und weisungsberechtigt.

Russland ist ein entwickeltes Industrie- und Agrarland. Das Land ist zudem Gründungsmitglied der seit dem 1. Januar existierenden Eurasischen Wirtschaftsunion.

Die führenden Industriebranchen sind Maschinenbau sowie die Eisen- und Nichteisenmetallverarbeitung. Gut entwickelt sind auch die chemische und petrolchemische Industrie sowie die Holz- , Leicht- und Nahrungsmittelindustrie.

Das russische Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr ca. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf betrug im selben Jahr 8. Auf den industriellen Sekundärsektor entfallen rund 32,7 Prozent, auf den Agrarsektor Bauwirtschaft und Landwirtschaft 4,7 Prozent.

Russland belegte Platz 19 in der Rangliste der Länder nach totalem Privatvermögen, einen Platz vor Indonesien und einen hinter Schweden.

Russland war das Land mit der fünfthöchsten Anzahl an Milliardären insgesamt Die sogenannten Oligarchen im Land sind teilweise zum Symbol für korrupte Strukturen und Ungleichheit geworden.

Die Gesamtzahl der Beschäftigten beträgt 73,5 Millionen In der Landwirtschaft waren 10 Prozent, im Dienstleistungsbereich 22 Prozent und im öffentlichen Sektor nochmals 22 Prozent aller Erwerbstätigen beschäftigt.

Im Jahr sagte die russische Vize-Premierministerin Olga Golodez, nur 48 Millionen statt 86 Millionen Arbeitsfähige seien für die Regierung sichtbar [] , je nach Schätzung macht die Schattenwirtschaft die Hälfte der Wirtschaftsleistung aus.

Kleine und mittlere Betriebe leisteten ein Fünftel, wohingegen die staatlichen Konzerne 70 Prozent beitrugen. Die Steuermoral lag angesichts der bekannten korrupten Ausschweifungen der Politiker darnieder.

Allerdings werden der russischen Wirtschaft auch grundsätzliche strukturelle Probleme bescheinigt. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Russlands nach der Auflösung der Sowjetunion war zunächst von einem drastischen Einbruch der Produktion geprägt.

Dazu trug der Wegfall eingespielter Handelsbeziehungen im Verbund der Sowjetunion bei. Der Übergang von der Planwirtschaft zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung war schwierig und gelang nur in Teilbereichen.

Insgesamt verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt um gut 40 Prozent. Russland musste die Bedienung seiner Staatsschulden einstellen und die Dollarbindung des Rubel aufgeben.

Dies änderte sich unter der Präsidentschaft von Wladimir Putin. Um die politische Kontrolle im Staat wieder zu erlangen, stärkte er den Staatsapparat auf Kosten des Einflusses der Oligarchen.

Das Modell, das sich unter Putin bis in Russland entwickelte, trug Züge einer korporatistischen Wirtschaft unter Führung des Staates. Im Jahr waren per Gesetz sechs Institutionen eingeführt worden, welche in strategisch wichtigen Bereichen die Staatsaktivitäten bündeln.

Diese Staatsholdings unterstehen keiner Behörde, sondern allein dem Präsidenten. An diesen durch Gesetz geschaffenen Staatskonglomeraten wird auch kritisiert, dass Staatseigentum oder Staatsmittel zur Gründung verwendet worden waren und so zu einer versteckten Privatisierung führten.

Dabei wurden Missbrauch und Ineffizienz festgestellt. In den ersten vier Jahren von Putins Präsidentschaft folgte die Einführung einer Flatrate bei der Einkommensteuer vgl.

Um von den Einnahmen des Energiesektors zu profitieren, wurden private Unternehmen aus diesem Bereich zurückgedrängt.

So wurden beispielsweise im Bereich des Maschinen- und Automobilbaus private Unternehmen von Staatsbetrieben übernommen und durch Subventionen gestützt, um diesen für Russland wichtigen Branchen Zeit für eine Modernisierung zu geben.

Dies brachte eine zweistellige Inflationsrate mit sich. Das von Präsident Putin gesetzte Ziel, das Bruttoinlandsprodukt innert zehn Jahren zu verdoppeln, sollte mittels staatlichem Ausgabenprogramm erreicht werden.

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